Archiv nach Schlagworten: Jungen - Seiten 8

Auswärtiges Amt fördert erste Skateboardschule in Afghanistan

Anmerkung
Als ich diesen Bericht das erste Mal las, kam ich aus dem Staunen nicht mehr heraus. Aber ich will auch über positive Dinge berichten.

Mit deutscher Unterstützung entsteht in Kabul die erste Skateboardschule Afghanistans. Die Initiative des Deutsch-Australiers Oliver Percovich mit dem Namen „SKATEISTAN“ hat unter den Kabuler Jugendlichen, Jungen und Mädchen, bereits große Popularität gewonnen. Nun erhält SKATEISTAN aus Mitteln des Auswärtigen Amtes 50.000 Euro für den Bau einer Skate-Halle mit „Half Pipe“, Rampen und anderer Ausstattung.

Kompletter Bericht des Auswärtigen Amtes

Kommentar
Skateboard ist ja in erster Linie ein Jungensport. Ich kann mir nicht vorstellen, das Mädchen in einer Burka ohne Gefahr diesen Sport ausüben können. Von daher scheint mir dieses eher ein Jungenför-derprojekt zu sein, weshalb mich die Mitteilung in Erstaunen versetze.

Wieczorek-Zeul: Keine Toleranz gegenüber Genitalverstümmelung

Internationaler Aktionstag gegen weibliche Genitalverstümmlung

Anlässlich des internationalen Aktionstages gegen weibliche Genital-verstümmelung am 6. Februar mahnt Bundesentwicklungsministerin Wieczorek-Zeul: „Genitalverstümmelung verursacht weltweit jährlich für ca. 3 Millionen Mädchen und Frauen dauerhafte emotionale und körperliche Schäden. Diese Menschenrechtsverletzungen müssen endlich gestoppt werden. Und das auch in Deutschland: Auch hier sind Mädchen und Frauen von Genitalverstümmelung betroffen oder bedroht. Wir dürfen nicht aus falsch verstandener Toleranz die Augen davor verschließen. Körperliche Unversehrtheit und die Würde der Menschen sind Menschenrechte.“ Aus diesem Grund wird in diesem Frühjahr eine interministerielle Arbeitsgruppe gemeinsam mit Nichtregierungsorganisationen eingerichtet, die sich mit dieser Problematik intensiv auseinandersetzen wird.

Kommentar
Weltweit sterben mehr Jungen bei einer Beschneidung als Mädchen. Von den dauerhaften physischen und psychischen mal ganz abgesehen.

Das Bundesentwicklungsministerium fördert weltweit die Rechte von Frauen und engagiert sich für die Überwindung weiblicher Genitalverstümmelung in Afrika. Seit 1999 unterstützt das BMZ zum Beispiel lokale Akteure in den west- und ostafrikanischen Ländern Benin, Burkina Faso, Kenia, Mali und Mauretanien. Dieses Projekt klärt die Bevölkerung über körperliche und seelische Folgen der weiblichen Genitalverstümmelung auf. Erste Erfolge wurden bereits erzielt: In vielen Ländern steht weibliche Genitalver-stümmelung mittlerweile unter Strafe. Weitere Partnerländer gehen aktiv durch staatliche Aufklärungskampagnen gegen die Praxis vor. So sagte sich zum Beispiel Benin 2005 in einer landesweiten Zeremonie von dieser Praxis los. „Jeder einzelne Erfolg macht mir Mut und zeigt, dass diese Verletzungen der Menschenrechte beendet werden können“, erklärt die Ministerin. „Nun müssen wir dran bleiben.“ Das BMZ unterstützt die Aufklärungsarbeit von Nichtregierungsorganisationen wie zum Beispiel das Engagement von Rüdiger Nehbergs Organisation Target.

Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation leiden weltweit etwa 140 Millionen Frauen unter den Folgen von Genitalverstümmlung. Der Eingriff verursacht schwerwiegende psychologische und körperliche Verletzungen, mit denen Frauen ihr Leben lang zu kämpfen haben und kann bis zum Tod führen.

Link zum Entwicklungsministeriums

Zusätzlicher Link der Bundesregierung
Genitale Verstümmelungen sind schwerste Menschenrechtsverletzungen

Kommentar
Das Jungen und Männer wegen ihrer Genitalverstümmelung keine Erwähnung finden, sind wir ja gewöhnt.
Da MANNdat und der VafK-Schwaben über umfangreiche Fakten zur Beschneidung (auch als Zirkumzision bezeichnet) von Jungen und Männern verfügen, verweise ich gerne auf beide Organisationen.

Start des Internetportal www.respekt-jungs.de

„Neue Wege für Jungs“ startet Internetportal www.respekt-jungs.de

Das Projekt „Neue Wege für Jungs“ präsentiert die neue Website www.respekt-jungs.de. „Respekt Jungs“ ist eine Internet-Plattform, auf der sich Jungen und junge Männer vorstellen, die sich mit Begeisterung sozial engagieren. Das vom Bundesministerum für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderte Projekt zielt darauf ab, das Berufswahlspektrum von Jungen zu erweitern.

Unter dem Motto „Was geht? Jungs engagieren sich sozial“ kommen engagierte junge Männer zu Wort. Sie erzählen in kurzen Interviews von ihren sozialen Aktivitäten. Ob als Freiwilliger im Altenheim, als Streitschlichter in der Schule oder als Betreuer im Ferienzeltlager – die Porträts der Jungen und jungen Männer zwischen 12 und 24 Jahren zeigen, dass sich der Einsatz für Andere lohnt.

Das neue Jungen-Portal von „Neue Wege für Jungs“ bietet für die Zielgruppe der Schüler täglich interessante Neuigkeiten und umfangreiche Informationen zum freiwilligen Engagement und zu sozialen Berufen. Im Videobereich der Website erzählen fünf junge Männer von ihren Ausbildungen, die sie in für Männer eher untypischen Bereichen absolvieren. Die Website bietet zudem Informationen zu sozialen Schnupperpraktika, für die sich Jungen im Rahmen des „Girls‘ Day – Mädchen-Zukunftstag“ bewerben können.

BMFSFJ