Letztens erfuhr ich bei einem persönlichen Gespräch, dass die Finanzierung des Frauenfußballs zum Teil über Budgetkürzungen bei Kindern und Jugendlichen erfolgt. Ich habe es zuerst nicht glauben wollen. Andererseits gibt es kaum noch Domänen, in denen Frauen nicht besonders gefördert werden (müssen). Anscheinend reicht es nicht, das für Kinder ohnehin schon zu wenig Geld da ist. Und weil die Kürzungen alleine nicht reichen, haben die Grünen einen Antrag zur besseren Förderung des Frauen- und Mädchenfußballs gestellt.
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Für Frauenfußball wird bei Kindern gespart
Was halten Sie vom Feminismus in Deutschland?
Der Feminismus ist eine Theorie und eine politische Bewegung mit dem Ziel, die Gleichberechtigung, Menschenwürde und Entscheidungsfreiheit von Frauen sowie Selbstbestimmung zu erreichen.
Was halten Sie vom Feminismus in Deutschland?
- Find ich gut. Es muss zukünftig noch viel mehr für Frauen getan werden.
- Finde ich nicht gut. Der Feminismus hat eher geschadet als genützt.
- Ich weiß nicht.
179 Abstimmungen bis 16.06.2011 – 07:00 Uhr · Umfrage
Expertinnen fordern in Ausschüssen eine Frauenquote
Wie nicht anders zu erwarten, wurde durch Überweisung der entsprechenden Anträge von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und der Linken an die Bundestagsausschüsse das Thema weiter erörtert. Dass die Mehrheit der „Expertinnen“ sich für eine Frauenquote ausgesprochen hat, verwundert nicht wirklich. Allerdings sind einige Gegner der Quote für weitere Förderung der Frauen. Wenn aber Abiturientinnen in sämtlichen Medien als das bessere Geschlecht in der Bildung dargestellt werden, muss man die Frage stellen dürfen, wieso Frauen dann noch extra gefördert werden müssen?
Kinder – Küche – Krone
Mit leichter Ironie hat sich Vince Ebert von „Die Achse des Guten“ diverser Frauenthemen und den allseits beklagten Diskriminierungen angenommen. Da man ab und zu auch mal lachen oder zumindest schmunzeln sollte, folgen auch keine Erklärungen, sondern einfach nur ein Ausschnitt.
Die Kommerzialisierung des Muttertags
Als dieser Tag offiziell vor bald einem Jahrhundert eingeführt wurde, da bekamen sehr viele Mütter noch ein halbes Dutzend Kinder und mehr. Ohne Verhütungsmittel war einer großen Kinderschar kaum zu entfliehen. Den ärmlichen Verhältnissen bei Einführung dieses Ehrentages konnte kaum eine entkommen und das Glück, alle Kinder bis ins Erwachsenenleben begleiten zu dürfen, hatte auch nicht Jede. Diese Zeiten wird sich niemand zurück wünschen wollen.
Nur wenn Geld fließt, sind Unterhaltstitel gut
Der deutsche Juristinnenbund hat die Unterhaltsverordnung der EU, die am 18. Juni 2011 in Kraft tritt, zustimmend aufgenommen. Da von dieser Verordnung überwiegend Männer betroffen sind, haben diese kaum Chancen, das eigene Erwerbseinkommen vernünftig und im Sinne der ehemaligen Familie aufzuteilen. Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit der europaweiten Durchsetzung von Unterhaltsansprüchen wird dabei vom Bundesamt für Justiz in Bonn kostenlos unterstützt. Gleichstellung hört anscheinend auf zu existieren, sobald es ums Geld geht.
Sind Frauen und Männer in Deutschland gleichberechtigt?
- Nein. Insgesamt werden eher die Frauen benachteiligt.
- Nein. Insgesamt werden eher die Männer benachteiligt.
- Ja. Die Gleichberechtigung funkioniert.
- Das Thema interessiert mich nicht.
- Kann ich nicht beurteilen.
Ende der Umfrage: 10.04.2011 • Deutschland stimmt ab
Nachlese zum int. Frauentag aus den Ministerien
Kristina Schröder: „100 Jahre Frauentag sind für meine Generation ein Tag, um Danke zu sagen“
[..]“Die großen Mauern auf dem Weg wurden eingerissen – aber noch immer ist da im Alltag viel Dickicht, das Frauen bremst. Dafür brauchen wir Frauen nicht mehr den großen Hammer, sondern feinere Instrumente. Die Ziele sind klar: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit, bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf und mehr Frauen in Führungspositionen“. BMFSFJ
Zum Weltfrauentag – Männerleistungen
Nachdem immer wieder von feministischer Seite beklagt wird, das Männer nur noch am jammern sind und mittlerweile sogar das ZDF Morgenmagazin fragt: „Frauentag – haben Männer ausgedient?“, machte ich mich auf die Suche, um auf Männerleistungen in kurzer und gebündelter Form hinweisen zu können. Zum einen gibt es da die DMAX-Werbung über die tollsten Menschen der Welt. Youtube
Allerdings habe ich mich als erstes an das Werbevideo des Handwerks erinnert. Da man sich aktuell aber nicht auf Leistungen von vergangenen Jahrhunderten berufen sollte, ist das eingestellte Video ein gutes Beispiel dafür, was Männer heute leisten.
Weltjammertag der Hupfdohlen :-)
BMFSFJ berichtet über 23%ige Lohnlücke
Das Wort Lohnlücke ist eine interessante Wortwahl, aber immerhin wird nicht mehr von Diskriminierung gesprochen, obwohl das Frauenministerium dieses im Grunde genommen doch meint. Deswegen sollte man „unseren“ Ministerinnen und Abgeordneten mal die Frage stellen, ob diese bereit sind, zugunsten schlecht verdienender Frauen einer Gehaltskürzung zuzustimmen, oder? Wie wäre es damit, wenn Politikerinnen mal ihre eigenen Parolen umsetzen würden?
Deutschland bei UN-Frauenrechtskonferenz
Dr. Hermann Kues: „Wir dürfen in unseren Anstrengungen zur Umsetzung der Gleichstellungspolitischen Ziele nicht nachlassen“
Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfamilienministerium vertritt Deutschland bei UN-Frauenrechtskonferenz in New York
In New York findet derzeit die 54. Sitzung der Frauenrechtskommission der Vereinten Nationen statt. Hochrangige Regierungsdelegationen aus knapp 200 Staaten beraten über die nachhaltige Fortentwicklung der Strategien zur Durchsetzung der Gleichstellung von Frauen und Männern weltweit.
Keine gesetzliche Frauenquote in Aufsichtsräten
hib-Meldung • 2010_012/02 • 20.01.2010
Petitionsausschuss
Berlin: (hib/HAE/LEU) Eine gesetzliche Frauenquote von 50 Prozent in Aufsichtsräten börsennotierter Unternehmen soll nicht eingeführt werden. Dafür hat sich der Petitionsausschuss am Mittwochmorgen mehrheitlich ausgesprochen. Das Anliegen, mehr Spitzenfunktionen in der Wirtschaft mit Frauen zu besetzen, sei zwar wichtig, argumentierten die Koalition CDU/CSU und FDP, eine gesetzliche Regelung sei jedoch nicht zweckmäßig und zudem nach Europarecht unzulässig. SPD, Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen stimmten für die Vorlage. Der Ausschuss beschloss dennoch, die Eingabe unter anderem dem Frauenministerium und dem Justizministerium als Material zu überweisen. Damit soll sichergestellt werden, dass der Vorschlag in die Vorbereitung von Gesetzentwürfen einbezogen wird.
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