Archiv nach Kategorien: MANNdat - Seiten 4

MANNdat: Kommentar zum EGMR-Urteil

©by Maryline Weynand/Pixelio.de

©by Maryline Weynand/Pixelio.de

Am 3. Dezember 2009 urteilte die kleine Kammer des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) mit 6 gegen eine Stimme, dass die in der Bundesrepublik praktizierte rechtliche Bevorzugung von Müttern gegenüber den Vätern bei nicht verheirateten Paaren eine eindeutige Diskriminierung der ledigen Väter sei. Bisher können unverheiratete Väter nur dann das Sorgerecht für ihre eigenen Kinder bekommen, wenn die Mutter es genehmigt. Ein Widerspruchsrecht haben die Väter nicht.

Damit machte das Gericht deutlich, was in Deutschland regelmäßig geleugnet wird: Es gibt hierzulande Diskriminierungen für Männer, die per Gesetz festgelegt sind, verursacht und beibehalten von Regierungen aller Couleur, die per Grundgesetz für die Durchsetzung der Gleichberechtigung verantwortlich sind. Jahrelang wurden die Beschwerden von Vätern mit teilweise haarsträubenden Begründungen zurückgewiesen, Fakten bagatellisiert oder nach Kräften ignoriert [mehr]

Feministische Mythen aufklären – Interview mit Dr. Eugen Maus

dr-eugen-maus1 Der Diplom-Psychologe Dr. Eugen Maus ist Vorstandsmitglied der geschlechterpolitischen Initiative „MANNdat“ FreieWelt.net sprach mit Dr.Maus über Geschlechter- und Gleichstellungspolitik und über weit verbreitete Mythen im Zusammenhang mit der Geschlechterfrage.

FreieWelt.net: Was sind die wichtigsten Ziele der geschlechterpolitischen Initiative Manndat?

Eugen Maus: Wir wollen Benachteiligungen von Jungs und Männern bekannt machen und beseitigen. Eine Zusammenstellung „Was wir wollen“ findet sich auf unserer Internetseite unter http://www.manndat.de/index.php?id=37
Hier einige Punkte daraus:

Obwohl die die defizitäre Bildungssituation der Jungs seit langem bekannt ist, gibt es seitens der Politik nichts außer ein paar winzigen Vorzeigeprojekten, gegenüber milliardenschweren Förderprogrammen für Mädchen und Frauen.

Eine Gesundheitspolitik, die die spezifischen Risiken von Männern in den Fokus nimmt, gibt es nicht, keinen Gesundheitsbericht, keine Gesundheitszentren, keine gezielten Präventionsprogramme. Das Milliardenprogramm Gender-Mainstreaming, das die unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen von Frauen und Männern zu berücksichtigen vorgibt, entpuppt sich als eine reine zweite Schiene der Frauenförderung.

Nach wie vor müssen ausschließlich Männer einen gesellschaftlichen Zwangsdienst (Militär- oder Zivildienst) leisten. Entweder muss dieser abgeschafft werden, wie es die meisten Länder um uns herum bereits getan haben, oder eine solche Dienstpflicht muss für alle gelten.
„Wehrgerechtigkeit“ für Männer, aber Gleichberechtigung für Frauen – das ist eine skandalöse Ungerechtigkeit, die bis heute von Politikern und Politikerinnen mit fadenscheinigen Argumenten aufrecht erhalten wird.

Das komplette Interview findet Ihr [hier]

Bilanz des Männertags ADAM in Pirmasens

©by Dieter Schütz/Pixelio.de

©by Dieter Schütz/Pixelio.de

MANNdat – Anlässlich des Männertags ADAM fand am Samstag, den 7. November 2009 im Carolinensaal in Pirmasens eine Vortragsreihe zur Männergesundheit statt. Hier ein kurzer Bericht:

War der Carolinensaal schon letztes Jahr gut besucht, so war er diesmal sogar voll besetzt. Das zeigt, wie sehr das Thema Männergesundheit mittlerweile angenommen wird. Hochkarätige Vorträge zeigten den Anwesenden Kernthemen zur Männergesundheit auf, vom Männerbauch bis zur Krebsfrüherkennung und erektiler Dysfunktion.

Dr. Bruno Köhler konnte in seinem Vortrag die Männergesundheitspolitik von Bund, Ländern und Krankenkassen vorstellen.

Auf Grund des Erfolges soll auch nächstes Jahr wieder ein Männergesundheitstag stattfinden. MANNdat wurde bereits zu einem Vortrag über die gesundheitliche Situation von Vätern eingeladen.


MANNdat zum Thema „Lohndiskriminierung“

©by Viktor Stolarski/Pixelio.de

© by Viktor Stolarski/Pixelio.de

„Lohndiskriminierung“: Wie die Öffentlichkeit hinters Licht geführt wird

Vor Kurzem berichteten die Medien über eine Stu­die der ge­werk­schafts­na­hen Hans-Böck­ler-Stif­tung im Auftrag des Bundes-Fa­mi­lien­mi­nis­te­riums, die wie­der ein­mal die fort­dau­ern­de „Lohn­dis­kri­mi­nie­rung“ von Frau­en zu belegen vorgab.

Unsere Analyse dieser Studie zeigt jedoch: Ob­jek­ti­ve Be­le­ge für eine sol­che Be­nach­tei­li­gung las­sen sich aus ihr nicht ent­neh­men. Le­sen Sie un­se­ren aus­führ­li­chen Kom­men­tar [hier]

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MANNdat: Neue Studie zur Männergesundheit

aeskulapWie ist es aktuell um die Gesundheitspolitik der Länder und um das Angebot der Krankenkassen im Bezug auf die Männergesundheit bestellt? Unsere neue Gesundheitsstudie zeigt auf, wo es Lichtblicke gibt und wo noch Verbesserungsbedarf besteht [MANNdat]

Warum diese Studie?

Männer haben in Deutschland eine um etwa 6 Jahre geringere Lebenserwartung. In jedem Lebensalter ist die Sterberate (Mortalität) der Männer höher als die der Frauen. Dies beginnt schon bei der Geburt (115 Jungen- zu 100 Mädchen-Totgeburten je 100.000), gilt auch für den plötzlichen Kindstod (74,4 zu 56,6 je 100.000) und in der Gruppe der 15- bis 65-Jährigen ist die Mortalität der Männer sogar um mehr als das Doppelte höher als die der Frauen. Die Anzahl der Suizide ist bei allen Altersgruppen bei männlichen Bürgern um weit über das doppelte höher als bei weiblichen.

Der Anteil männlicher Krankenhauspatienten wird von 1998 zu 2020 von 44,8 auf 48,2% steigen. Die Anzahl männlicher Krankenhauspatienten über 65 Jahren wird sich von 1998 zu 2020 um 80,2% erhöhen (zum Vergleich: Steigerung weiblicher Krankenhauspatienten um 37,8%)

Betrachtet man aber die Kosten für die Behandlung oder Pflege von Männern oder Frauen, fällt auf, dass für Männer in allen Bereichen des Gesundheitswesens wesentlich weniger ausgegeben wird als für Frauen. Ohne die Leistungen rund um Verhütung, Schwangerschaft und Geburt überschreiten die Krankheitskosten der Frauen die der Männer um 31,5 Milliarden Euro (Stand 2006), das sind relativ gesehen 32%.

MANNdatStudie

MANNdat – CDU bricht Wahlversprechen

Die CDU hat ihr Wahlversprechen von 2005, sich stärker um eine gezielte Jungenförderung zu kümmern, nicht gehalten. Dies kritisiert der gemeinnützige Verein MANNdat e.V.

Im Jahre 2004 hat die CDU als Reaktion auf ihre Kleine Anfrage zur Jungensituation die Vernachlässigung der damals rot-grünen Regierung im Bereich Jungenförderung bemängelt. Es fehle eine gezielte Jungenförderung, meinte die CDU damals als Oppositionspartei. 2005 versprach sie deshalb vor der Wahl, sich stärker für Jungen einzusetzen. Sie stehe in den Startlöchern, um nach der Regierungsübernahme ihre Ideen umzusetzen Pressemitteilung

MANNdat beschreibt, was aus den Ideen der CDU geworden ist.

MANNdat – Wahlplakate unter der Lupe

Ein Bundestagswahlkampf im Zeichen der Frau: Blonde Models, weibliche Brüste und Pobacken werben für die politischen Programme der Parteien.
MANNdat blickt hinter die Plakatwände und stellt die Frage, was die abgebildeten Motive zu sagen haben – oder auch nicht.
Die Analyse der Plakate zur Bundestagswahl von MANNdat [hier]

Eine witzig, ironisch betrachtete Analyse kicher2

MANNdat Stellungnahme zu Entgeltungleichheit

Das Bundes-Frauenministerium hat im Juli den Bericht „Entgeltungleichheit zwischen Frauen und Männern in Deutschland“ veröffentlicht. MANNdat hat den Bericht kritisch durchgelesen und nimmt Stellung zu Inhalt, Ideologie und den vom Frauenministerium geplanten Maßnahmen, um die „Lohnlücke“ zwischen den Geschlechtern zu reduzieren.

Die Stellungnahme von MANNdat als PDF [hier]

MANNdat zur SPD-Plakatwerbung

„MännerhasserInnen würden SPD wählen“

manndat-maennerhasserinnen-wuerden-spd-waehlen

In Anlehnung an die umstrittenen Plakate der SPD zur Europawahl haben wir uns Gedanken gemacht, wie man einen wesentlichen programmatischen Bestandteil sozialdemokratischer Gleichstellungspolitik so darstellen könnte, dass wirklich jeder Wähler ihn auch verstehen kann [mehr]

MANNdat zum Vatertag

Märchen aus von der Leyens Bollerwagen

Liebe Männer! Schlechtes Gewissen gefällig? Bitte sehr: Wir sind Angehörige eines verantwortungslosen, verkommenen Gesindels, das seit etwa 200 Jahren den Himmelfahrtstag zum kollektiven Besäufnis ausgebaut haben soll. Dafür fahren wir ausreichend Bölkstoff auf Handwagen zu dafür bestimmten Brennpunkten, um uns gemeinsam zu betrinken. Kinder deponieren wir derweil bei ihren Müttern.

Quelle: pixelio.de

© Bild: Stefan Bayer / Pixelio.de

Hier gehts zum kompletten MANNdat-Beitrag

MANNdat hat Fakten zur häuslichen Gewalt überarbeitet

Unter diesem Link findet ihr ab sofort den grundlegend überarbeiteten und erweiterten MANNdat-Faktenbeitrag zum Thema häusliche Gewalt. Neu an dem Beitrag ist, dass die gängigsten feministisch inspirierten Aussagen über häusliche Gewalt, wie man sie häufig in den Medien findet, jede für sich detailliert kommentiert und widerlegt werden.

Obigen Text habe ich dem MANNdat-Forum entnommen. Die Diskussion darüber findet man [hier]

MANNdat Einladung nach Mannheim

Voraufführung „Jungs auf der Kippe“ am 6.4.2009 um 16.30 Uhr im

CINEMAXX Mannheim Kino 6
N7, 17
68161 Mannheim

Nähe Wasserturm – Fußweg vom Hauptbahnhof 5 Min.
mit anschließender Podiumsdiskussion – Eintritt frei

Mit dabei Dr. Bruno Köhler, Dr. Eugen Maus, weitere Mitglieder von MANNdat und meine Person.

Wie sich jeder vorstellen kann, würden wir uns über eine rege Teilnahme freuen. Die Vorankündigung vom SWR zur Sendung „Wann kommt „Boys Days“? Jungs auf der Kippe – Die neuen Sorgenkinder der Nation“ findet man [hier]

Link
CINEMAXX Mannheim
Zusammenstellung der thematischen Schwerpunkte von MANNdat

MANNdat im Gespräch auf WDR 2 »Komplettes Interview«

Nachtrag
Seit heute 05.03.2009 habe ich die komplette Version vorliegen und habe diese nachträglich eingefügt.

Änderung
Am 01.03.2009 hatte ich
[hier] den zweiten Teil des Interviews u.a. mit Dr. Eugen Maus von MANNdat eingestellt. Nun habe ich das komplette Interview verfügbar und möchte dieses hier publizieren.

MANNdat im WRD2 (Komplette Version 14,5 MB)

Auch dieses mal wurde Werbung, Nachrichten und Unterbrechungen aus aktuellen Anlässen heraus geschnitten. Wie immer sind die Kommentare der Hörer am interessantesten und manchmal beschleicht mich das Gefühl, das doch mehr Menschen über die sog. Gleichberechtigung Bescheid wissen, als viele annehmen.

MANNdat im Gespräch auf WDR 2 über Gleichstellungspolitik

Ist aus Frauenförderung Männerbenachteiligung geworden?

Bei Männern regt sich Unmut über die Gleichstellungspolitik

Die Gleichberechtigung von Frauen und Männern ist im Grundgesetz verankert. Aber das führte nicht automatisch zur Gleichbehandlung von Männern und Frauen in der Realität. Über Jahrzehnte mussten Frauen gegen ihre Benachteiligung kämpfen. Frauenpolitik und gezielte Frauenförderung haben markante Fortschritte auf dem Wege zur tatsächlichen Gleichstellung der Frauen gebracht. Doch Männer kritisieren zunehmend, dass die Gleichstellungsgesetze, die auch für Männer gelten, einseitig zugunsten von Frauen ausgelegt und umgesetzt werden.

Viele Männer fühlen sich benachteiligt
Es gibt eine ganze Anzahl von Gründen, warum Männer sich benachteiligt fühlen, die gesetzlichen Regelungen zu ihrem Nachteil ausgelegt sehen:

Gleichstellungsbeauftragte sind fast ausschließlich Frauen, die oft nur von Frauen gewählt werden dürfen, obwohl sie auch für Männer zuständig sind. Jungen haben in der Schule größere Schwierigkeiten als Mädchen, aber nur diese werden gefördert. Warum fördert man nicht Männer in Berufen, in denen Frauen überrepräsentiert sind, zum Beispiel im Schul- und Erziehungsbereich? Beklagt werden auch Nachteile für Männer bei Scheidungen und beim Sorgerecht für uneheliche Kinder, einseitige Quotenregelungen zu Lasten von Männern und die angebliche Ausrichtung der Gesundheitspolitik vor allem auf die Frauengesundheit.

Die Experten im Studio:

Dr. Marion Gierden-Jülich , Staatssekretärin im NRW – Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration
Dr. Eugen Maus, 1. Vorsitzender von MANNdat e.V.
Ulrike Wenner, Leiterin des Stabes Chancengleichheit am Arbeitsmarkt in der NRW Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit [hier]

Tondokument der Sendung auf WDR 2.mp3 (6,9 MByte)

Kommentar
Leider wurde nur der zweite Teil der Sendung aufgezeichnet. Werbung, Nachrichten und Unterbrechungen aus aktuellen Anlässen wurden heraus geschnitten, weshalb das Ganze manchmal abrupt endet.
Die Argumente sind uns natürlich nicht neu, interessant ist aber, das auch Frauen merken, das einiges nicht stimmt. Eine Radiohörerin brachte es auf den Punkt: Es gäbe überhaupt nicht genug Frauen, die sich für entsprechende Posten bewerben würden. Aber hört es Euch selbst an. Im MANNdat
Forum gibt es dazu eine Diskussion und einen Link mit dem Original-Mitschnitt der zweiten Hälfte.
Unten habe ich noch die entsprechenden Links eingefügt, damit sich jeder selber kundig machen kann, ob das von den Frauen im Studio behauptete auch stimmt.

Link
Diskussion im MANNdatForum
NRW – Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration und speziell Kinder und Jugend
NRW Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit
Spiegel Online Bundesministerien versagen bei Frauenförderung..