MANNdat zum Vatertag

Märchen aus von der Leyens Bollerwagen

Liebe Männer! Schlechtes Gewissen gefällig? Bitte sehr: Wir sind Angehörige eines verantwortungslosen, verkommenen Gesindels, das seit etwa 200 Jahren den Himmelfahrtstag zum kollektiven Besäufnis ausgebaut haben soll. Dafür fahren wir ausreichend Bölkstoff auf Handwagen zu dafür bestimmten Brennpunkten, um uns gemeinsam zu betrinken. Kinder deponieren wir derweil bei ihren Müttern.

Quelle: pixelio.de

© Bild: Stefan Bayer / Pixelio.de

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5 Kommentare.

  1. Das ist immer wieder dasselbe. Diese Abwertung der Männer läuft schon seit Jahren so. Wo bleiben eigentlich die Werbekampgnen das man dem Vater ein Geschenk für seine Existenz gibt? Beim Muttertag werden ja auch ganz hysterisch allerlei Dinge zum Verschenken angeboten..

    Was für eine Respektlose Gesellschaft heutzutage.

    /ajk

  2. Von Vätern wird erwartet das sie sich am Vatertag besaufen und grölend durch die Landschaft wanken. Siehe die feministischen Artikel im Stern, Bild usw. usf.

    Komisch nur das ich am Vatertag viele nüchterne Väter mit Ihren Kindern, ab und an auch mit Müttern zusammen, liebevoll spielend auf den Spiel -und Grillplätzen erlebt habe.

    Der wahre Vater schenkt diesen Tag seiner Familie, seinen Kindern.

    Meine Ex hat mir dazu einen extra langen Tag geschenkt damit ich diesen mit dem Kind verbringen kann, und eine Einladung zum gemeinsamen Eisessen im Anschluss.

    🙂

    So was sieht die feministisch verblendete Presse absichtlich nicht, stattdessen werden der Gesellschaft Bilder von „Saufwagen“ und Exzessen von angeblichen Vätern gezeigt.

    Die wenigsten sind überhaupt Väter!

    Vielmehr sind hier ganze Jungesellenvereine auf Tour- Bild berichtet dann von den „Schandtaten“.

    Ein Hype wird künstlich produziert ähnlich dem Valentinstag – aber auch der Muttertag.

    Der Muttertag hat seinen Ursprung in der englischen und amerikanischen Frauenbewegung und als Hintergrund eine Protestbewegung damit Mütter ihre Söhne nicht mehr in den Krieg schicken!

    In Deutschland wurde der Muttertag 1922/23 durch den Verband Deutscher Blumengeschäftsinhaber mit Plakaten „Ehret die Mutter“ in den Schaufenstern etabliert und – betont unpolitisch – als Tag der Blumenwünsche gefeiert.

  3. Hallo McMurphy,

    Meine Ex hat mir dazu einen extra langen Tag geschenkt damit ich diesen mit dem Kind verbringen kann, und eine Einladung zum gemeinsamen Eisessen im Anschluss.

    Als ich obigen Satz gelesen habe, ging ein lächeln über mein Gesicht 🙂

    Ich freue mich, das Du diesen Tag mit Deinem Kind verbringen konntest. Bei Deiner Ex-muss sich ja so einiges getan habe. Wenn so etwas doch nur viel mehr Väter erleben dürften.
    Viel Glück weiterhin für Dich und Deine Tochter.

    Herzlicher Gruß – Christine

  4. Man sollte sich hier von den Medien nicht blenden lassen.

    Es ist durchaus zutreffend, dass der Vatertag auch von vielen Nicht-Vätern als Anlass für Alkoholkonsum zweckentfremded wird. Speziell unter den Jugendlichen gilt dies jedoch für fast jeden Feiertag; der Anlass ist unwichtig. Es sollte des weiteren darauf hingewiesen werden, dass es mittlerweile auch in Mode ist, weiblicherseits den Muttertag ebenso zu begehen.

    Davon abgesehen sollte es jedoch den Vätern überlassen sein, wie sie ihren Ehrentag zu begehen gedenken – ob im Kreise der Familie als Familienausflug oder unterwegs mit Freunden, um ausnahmsweise mal etwas „unter Männern“ unternehmen zu können. Gibt es ähnliche Forderungen etwa für den Muttertag? Natürlich nicht, denn was die Übermutter macht, ist ja per se immer gut.

    Obschon ich es also überhaupt nicht gutheiße, als Nicht-Vater selbigen Ehrentag überhaupt zu feiern (ist für mich btw ein normaler Arbeitstag), stößt es mir doch wesentlich mehr auf, dass von Politikern versucht wird vorzuschreiben was Männe an seinem Ehrentage zu tun habe. Und dann ausgerechnet von einer Frau – es sei ihr empfohlen, sich an ihren eigenen Ehrentag zu halten und die Männer endlich in Ruhe zu lassen.

  5. Natürlich ist es jedem unbenommen wie er diesen „Ehrentag“ begeht.

    Interessant ist, dass seit Beginn des privaten Fernsehens, also mitte der 90er Jahre etwa, diese Feiertage zunehmend künstlich gesteuerte Züge annehmen.

    In meiner Generation war Vatertag genauso wie der Muttertag ein Familientag, der im Kreis der Familie begangen wurde.

    Natürlich zogen auch damals viele Väter mit der Bierkiste durch die Landschaft, dagegen ist ja grundsätzlich nichts einzuwenden.

    Betrachte ich mal nur meine Generation, also die 60er/70er Jahrgänge so stelle ich fest, dass überdurchschnittlich viele Männer/Väter diesen Tag mit ihren Kindern alleine verbringen oder mit der kompletten Familie.

    Weiterhin fällt auf, dass von den Frauen meiner Generation sowohl der Muttertag als auch der Vatertag wenig beachtung findet und lediglich als freier Arbeitstag wahrgenommen wird.

    Von älteren Generationen (50+) hier vor allem die Frauen, kommt ein positives Feedback zurück. So konnte ich feststellen, dass diese Frauen sich sehr freuten wenn sie Väter mit ihren Kindern am Vatertag sahen.

    „Alles gute zum Vatertag“ war ein oft gehörter Gruß – hingegen Frauen meiner Generation (30+) beachteten den Vatertag kaum bis gar nicht.