Archiv nach Schlagworten: WGvdL.com

Femokratie News 209-2011

Frauenfußball – Bernd Schröder entschuldigt sich nicht
Nach einem Friedensgipfel im Frauenfußball-Streit bleiben Differenzen. Bernd Schröder, Trainer von Turbine Potsdam, ist zwar zu einem Gespräch mit Bundestrainerin Silvia Neid bereit, will sich aber nicht bei ihr entschuldigen. FAZ

„Das kann nicht sein, dass dem Steuerzahler der Dienst an der Waf­fe mehr wert ist als der im Altenheim“
SPD-Politiker fordert Gleichstellung der Bufdis – Der SPD-Bundestags­ab­ge­ord­ne­te Gerold Reichenbach hält die geringe Entlohnung im Bundes­frei­wil­li­gen­dienst gegenüber der Besoldung Freiwilliger in der Bundeswehr für nicht ge­recht­fer­tigt. Die Umstellung des Wehr- und Zivildienstes sei insgesamt nicht durch­dacht. dradio

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Femokratie News 194-2011 (1)

Mehr Inobhutnahmen durch Jugendämter im Jahr 2010
WIESBADEN – Im Jahr 2010 haben die Jugendämter in Deutschland 36 300 Kinder und Jugendliche in Obhut genommen. Das waren rund 2.600 (+ 8%) mehr als 2009. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, lag die Zahl der Inobhutnahmen damit um 42% höher als noch vor fünf Jah­ren. Destatis

Kinderrechtskommission des Deutsche Familiengerichtstag be­für­wortet alleiniges Sorgerecht der nichtverheirateten Kin­des­mut­ter
Im Ergebnis befürwortet die Kommission ein Regelungsmodell, das im “Aus­gangspunkt von der Primärsorge der Mutter” ausgeht und zu einer ge­meinsamen Sorge auf­grund einer Sorgeerkklärung führt.[..] b) Vorschlag der Kom­­mis­sion: aa) Zunächst hält die Kommission das gemeinsame Sorge­recht beider Eltern nach Sorge­er­klä­rung des Vaters, verbunden mit einer gerichtlichen Über­prü­fungs­mög­lich­keit auf Antrag der Mutter für ein einfa­ches und verständliches Modell. Eine Lösung sei auch nicht sachwidrig und die nichtehelichen Väter seien mehr­heit­lich sorgegeeignet. RA Klaus Wille

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Femokratie News 191-2011

Deutsches WM-Aus · Märchen ohne Happy End
Der Titelverteidiger und WM-Gastgeber ist ausgeschieden: Die deut­schen Fußball-Frauen haben das Viertelfinale gegen Japan verloren. Gegen aggressive Asiatinnen musste die DFB-Elf an ihre Grenzen ge­hen, quälte sich in die Verlängerung. Dann schlug der Gegner zu. Spiegel

Jungen: Munition aus Erbsen
(…) Hat eigentlich mal wer darüber nachgedacht, wie aus Jungs echte Kerle werden sollen, wenn sie das Zeitlupen-Gekicke beim Frauenfußball ganz toll finden müssen, aber nicht einmal mehr mit Waffen spielen dür­fen? Bringt einer tatsächlich eine Erbsenpistole mit in den Hort oder eines dieser Nerf-­Repetiergewehre, die pro Minute 45 Schaumgummipatronen verschießen, dann rufen die Mütter und die “neuen” Väter eine Elternbeiratssonder­sit­zung zur Dis­kus­sion inakzeptabler maskuliner Rollenbilder ein. agens

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Femokratie News 189-2011

ARGE Aachen vermittelt Prostituierte
[..]Der Leiter der ARGE Aachen, Marcel Raschke, hat den Vorfall der Zei­tung gegenüber bestätigt und erklärt, es sei oberstes Ziel, auch eine Mut­ter mit zwei Kindern aus dem Arbeitslosengeld II heraufzuführen. Das An­gebot habe ohne negative Folgen abgelehnt werden dürfen. [..] Erst im Mai 2006 hat­te das Sozial­gericht Speyer (AZ: S 10 AL 1020/04) entschieden, dass ein Bordell­be­sit­zer keinen Anspruch darauf hat, Mitarbeiterinnen von der Arbeitsagentur vermittelt zu be­kommen. Zwar sei Prostitution gesellschaftlich geduldet, “aber kein zur Ver­min­derung von Arbeitslosigkeit erwünschtes Instrumentarium”. Das sehen die Aachener Arbeitsvermittler offenbar etwas anders. JuraBlogs

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Femokratie News 185-2011

Boxer schlägt Fürsten und Fußballerinnen
Ramponierte Männerkörper oder strahlend weiße Hochzeitsfassade? Das TV-Publikum zeigte eindeutige Vorlieben: Wladimir Klitschko lockte mehr als doppelt so viele Menschen vor den Fernseher als Albert und Charlene mit ihrer Eheschließung. Die WM der Frauen stieß auf noch weniger Interesse. Spiegel

Freiwilliger Wehrdienst: Einberufungszahlen im Detail
Insgesamt treten am 4. Juli 3.419 Soldaten ihren Dienst in den Teilstreit­kräften und Organisationsbereichen der Bundeswehr an. Darunter sind 44 Frauen. Die meisten Freiwilligen kommen aus Nordrhein-Westfalen und Bayern, die wenigsten aus Bremen und Hamburg. Bundeswehr

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Femokratie News 184-2011

Ein Mann unterstützt Vergewaltigungen, wenn…
Die Seite „Eve bit first“ klärt uns auf, ab wann man bereits ein Verge­wal­ti­gungsunterstützer ist. Alles Evolution

Im Scheidungsflieger – Nächster Halt: Papa
Jedes Jahr erleben etwa 150.000 Kinder, dass ihre Eltern sich scheiden lassen. Manchmal ziehen Mama und Papa weit auseinander, und wer sie besuchen will, muss ins Flugzeug steigen. Spiegel

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Femokratie News 183-2011

Skandal nach Antifeminismustreffen: Lehrer verliert seinen Job
Ich benutze den Begriff „Skandal“ eigentlich nur ungern, diesmal ist er aber mehr als an­ge­mes­sen: Die Zeit der Be­rufs­ver­bo­te für die ver­meint­lich fal­sche Ge­sin­nung kehrt zu­rück. Wie heute Andrea Fopp in der „Basler Zeitung“ (nicht online) berichtet, hat die Schu­le Wei­ter­bil­dung Schweiz (SWCH) die Zu­sam­men­ar­beit mit dem Gym­na­si­al­leh­rer Pir­min Meier be­en­det, weil die­ser auf dem Zwei­ten In­ter­na­tio­na­len Anti­fe­mi­nis­mus­tref­fen in Win­ter­thur am ver­gan­ge­nen Wo­chen­en­de das Re­fe­rat „Eman­zi­pa­tions­de­fi­zi­te he­te­ro­se­xu­el­ler Män­ner aus der Sicht der his­to­ri­schen Män­ner­for­schung“ ge­hal­ten hat­te. Arne Hoffmann

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Femokratie News 182-2011

Da es mittlerweile viele gute Homepages und Blogs in der Män­ner­be­we­gung gibt, ma­che ich hier den Ver­such, ei­ne Zu­sam­men­fas­sung vom Vor­tag ein­zu­stel­len. Die Rei­hen­fol­ge stellt selbst­ver­ständ­lich kei­ne Wer­tung dar. Auch der Titel kann geändert werden. Da­mit ich weiß, ob die­ses An­gebot auch an­kommt und ob sich die Ar­beit lohnt, bit­te ich um zahl­reiche Rück­mel­dun­gen. Danke 🙂

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Brauchen wir Antifeminismus?

antifeminismus-schweiz-mann-maenner-frau-frauen-gender-mainstreaming-gleichberechtigung1Im WGvdL.com-Forum wurde über die Frage dis­ku­tiert, warum Arne Hoffmann und andere sich über die erfolg­reiche Schweizer Interessen­ge­mein­schaft Anti­fe­mi­nis­mus (IGAF) wundern würden. Ent­ge­gen der Mei­nung einiger Foristen habe ich den Beitrag von Arne Hoff­mann nicht so verstanden, das er die IGAF feind­­se­lig be­trach­­tet. Zwar benennt Arne Hoffmann die IGAF pro­vo­ka­ti­ver und konfrontativer als andere Grup­pen und das diese eher mit Krawall die Me­dien­land­schaft be­dien­en. Daraus zieht Arne Hoffmann le­dig­lich den Schluss, das die IGAF damit scheinbar erfolgreicher ist als andere, die seit Jahren gegen die Aus­wüch­se des Feminismus kämpfen.

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Vaterschaftsanerkennung fehlerbehaftet

vater-vaterschaftsanerkennung-scheinvaterschaften

Für alle frischen und zukünftigen Väter, die nicht mit der Mutter verheiratet sind: Lest es, auch die, die noch nicht betroffen sind und sich hier „verirren“ – entlarvender kann ein Dokument nicht sein. Hier findet ihre jede Menge Väterpflichten, aber welche Pflichten werden von Müttern gefordert? Man(n) könnte auch sagen, das Patriarchat hält sich komischerweise bei den (Väter-)pflichten recht hartnäckig. Desweiteren sind mMn einige rechtliche Fehler enthalten. Lest dazu bitte am Ende meine Fußnoten.

Niederschrift über die Belehrung vor Anerkennung der Vaterschaft bzw. vor Anerkennung einer Unterhaltsverpflichtung

Die Urkundsperson
belehrte Herrn ______________________, geb. _____________________

vor Anerkennung der Vaterschaft bzw. einer Unterhaltsverpflichtung
nach deutschem Recht zu dem Kind ___________, geb. ______________
wie folgt:

Zunächst wurde mir die gesetzliche Empfängniszeit wie folgt mitgeteilt:

Weiter wurde ich darüber belehrt, dass mit dem Anerkenntnis die Verwandtschaft zwischen dem Kind und mir mit allen rechtlichen Konsequenzen begründet wird. Ich schulde damit dem Kind Unterhalt, ggf. auch über die Volljährigkeit hinaus. Ferner kann die Mutter des Kindes von mir im Bedarfsfall Erstattung der Entbindungskosten und Unterhalt vor und nach der Geburt verlangen; unter bestimmten Voraussetzungen kann der Unterhaltsanspruch wegen Betreuung des Kindes im Regelfall bis zu drei Jahren nach der Geburt bestehen.

Durch die Anerkennung wird das Kind mein gesetzlicher Erbe.

Ich bin zum Umgang mit dem Kind berechtigt, aber auch verpflichtet. Der Umgang mit dem Kind kann im Konfliktfall vom Familiengericht geregelt, aber nur unter bestimmten gesetzlichen Voraussetzungen eingeschränkt oder ausgeschlossen werden.

Das Sorgerecht für das Kind steht der volljährigen Mutter zu. Ein gemeinsames Sorgerecht setzt voraus, dass sowohl die Mutter als auch ich in öffentlich beurkundeter Form erklären, die Sorge gemeinsam ausüben zu wollen. Auch tritt die gemeinsame Sorge von Gesetzes wegen ein, falls ich die Mutter heirate.

Das Kind trägt grundsätzlich den Namen der Mutter als Geburtsnamen. Wenn ich hiermit einverstanden bin, kann die Mutter dem Kind auch meinen Namen erteilen. Hierfür sind formgültige Erklärungen gegenüber dem Standesamt erforderlich.

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Meine Vaterschaftsanerkennung wird nur wirksam, wenn die Mutter urkundlich zustimmt. Falls die Mutter nicht die elterliche Sorge ausüben kann, z. B. weil sie noch minderjährig ist, ist zusätzlich die Zustimmung des Kindes erforderlich. Diese wird durch seinen gesetzlichen Vertreter erklärt, z. B. einen Amtsvormund. Ist das Kind über 14 Jahre alt, kann es mit Zustimmung seines gesetzlichen Vertreters selbst zustimmen.

Grundsätzlich kann eine Vaterschaft nicht anerkannt werden, solange noch die Vaterschaft eines anderen Mannes rechtwirksam besteht, z. B. des Ehemannes der Mutter. Das Gesetz macht hiervon eine Ausnahme. Ist das Kind nach Einleitung eines Scheidungsverfahrens zwischen seinen Eltern geboren, kann auch ein anderer Mann die Vaterschaft anerkennen. Dies muss aber spätestens bis zum Ablauf eines Jahres nach Rechtskraft des Scheidungsurteils geschehen. In diesem Fall wird die Vaterschaftsanerkennung wirksam, wenn ihr auch der – frühere – Ehemann der Mutter zustimmt.

Ich kann die Vaterschaft grundsätzlich nicht widerrufen. Ausnahmsweise habe ich ein Widerrufsrecht, wenn die Anerkennung nach einem Jahr noch nicht wirksam geworden ist, z. B. weil eine erforderliche Zustimmung hierzu noch fehlt. Den Widerruf muss ich in diesem Fall von einem Notar beurkunden lassen.

Ich kann die Vaterschaftsanerkennung gerichtlich anfechten, wenn mir Umstände bekannt werden, die gegen meine Vaterschaft sprechen. Eine solche Anfechtung ist nur binnen einer Frist von zwei Jahren möglich. Die Frist beginnt, sobald ich die gegen meine Vaterschaft sprechenden Umstände erfahre. Auch die Mutter oder das Kind können die Vaterschaft anfechten.

Die Anerkennung der Vaterschaft wird unwirksam, sobald durch das Gericht festgestellt wurde, dass der Anerkennende nicht der Vater des Kindes ist. Eine Anerkennung ist weiter unwirksam, wenn sie nicht den Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuchs entspricht,sofern nicht seit dem Eintrag in das Personenstandsbuch mehr als fünf Jahre vergangen sind.

Bei ausländischer Staatsangehörigkeit eines oder mehrerer Beteiligter kann die Anerkennung der Vaterschaft auch Rechtsfolgen nach deren Heimatrecht haben, z. B. hinsichtlich des Namens oder der Staatsangehörigkeit des Kindes. Im Zweifel können hierüber Auskünfte bei der Auslandsvertretung des betreffenden Staats eingeholt werden. Auch erteilen im Rahmen ihrer Möglichkeiten die Standesämter hierüber Auskunft. Das Kind einer ausländischen Mutter erwirbt durch die Anerkennung die deutsche Staatsangehörigkeit.

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Zugleich mit der Vaterschaftsanerkennung will ich mich zur Zahlung von Unterhalt verpflichten. Ich weiß, dass ich dem unterhaltsberechtigten Kind gesetzlichen Unterhalt schulde. Diese Pflicht endet nicht mit der Volljährigkeit, wenn sich das Kind darüber hinaus z. B. in Ausbildung befindet.

Das minderjährige Kind, das mit mir nicht in einem Haushalt lebt, kann wählen zwischen einem festen (bezifferten) und einem dynamischen Unterhalt[¹] (Prozentsatz des jeweiligen Mindestunterhalts). Der gesetzliche Mindestunterhalt orientiert sich an der Höhe des steuerrechtlich festgelegten Kinderfreibetrags. Wird dieser Freibetrag erhöht, steigt demgemäß auch der gesetzliche Mindestunterhalt. Dessen derzeitige Höhe ist mir bekannt.

Das auf das Kind entfallende Kindergeld ist zur Deckung seines Barbedarfs zu verwenden. Solange das Kind minderjährig ist, wird nur die Hälfte des Kindergelds hierfür angesetzt und kommt mir so durch Minderung meiner Zahlungsverpflichtung zugute. Denn die Mutter leistet in gleichwertiger Weise ihren Unterhaltsbeitrag durch die Betreuung des Kindes.

Neben dem laufenden Unterhalt kann mein Kind u. U. auch Mehrbedarf, z. B. im Falle einer Krankheit, geltend machen. In bestimmten Fällen kann es auch Sonderbedarf verlangen, wenn ein unregelmäßiger, außergewöhnlich hoher Bedarf auftritt, der nicht vom normalen Unterhalt gedeckt wird.

Mein Kind kann von mir Unterhalt rückwirkend bis zur Geburt verlangen[²]. Denn es war bisher aus rechtlichen Gründen an der Geltendmachung von Unterhalt gehindert, Soweit allerdings bis heute andere Personen oder Stellen, z. B. der „Scheinvater“, das Sozial- oder Jugendamt Unterhalt für mein Kind erbracht haben, ist sein Anspruch gegen mich nunmehr auf diese übergegangen. Insoweit kann ich mich nicht urkundlich zur Zahlung gegenüber dem Kind verpflichten.

Nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch bin ich auch verpflichtet, auf Verlangen alle zwei Jahre Auskunft über meine persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse zu erteilen, soweit dies zur Feststellung eines Unterhaltsanspruchs notwendig ist. Vor Ablauf von zwei Jahren kann Auskunft nur verlangt werden, wenn glaubhaft gemacht wird, dass der zur Auskunft Verpflichtete später wesentlich höhere Einkünfte oder weiteres Vermögen erworben hat. Der Auskunftsanspruch kann notfalls mittels Antrags zum Familiengericht durchgesetzt werden.

vater-vaterschaftsanerkennung-scheinvaterschaften

Ändert sich der Unterhaltsbedarf des Kindes oder ändern sich meine Lebensverhältnisse (Einkommen, Familienstand usw.), können das Kind und auch ich Änderung der Unterhaltshöhe verlangen und ggf. durch Antrag zum Familiengericht durchsetzen. Eine außergerichtliche, also gütliche Regelung ist zur Vermeidung von Gerichtskosten unbedingt zu versuchen, bevor das Gericht eingeschaltet wird.

Mit der heutigen Beurkundung unterwerfe ich mich der sofortigen Zwangsvollstreckung. Falls ich nicht den fälligen Unterhalt leiste, kann aufgrund dieser Urkunde sofort mein Vermögen oder auch mein Lohn bzw. Gehalt oder sonstige Einkünfte gepfändet werden. Die vorsätzliche Verletzung der Unterhaltspflicht kann mit Geldstrafe oder mit Haft bis zu drei Jahren bestraft werden.

Ich bestätige hiermit, wie vorstehend belehrt worden zu sein und eine Ausfertigung dieser Niederschrift erhalten zu haben.

F, den

………………………………………… ………………………………………….

(Unterschrift des Vaters)                  (Unterschrift des Dolmetschers)

Die Aushändigung der o. g. Niederschrift und die eigenhändige Unterschrift

werden bestätigt.

F, den

…………………………………………………….

(Unterschrift der Urkundsperson

[¹] Noch kann der Vater entscheiden, für welchen Betrag er urkundlich bürgt.
[²] Unterhalt kann erst ab dem Monat geltend gemacht werden, ab der die Vaterschaft bekannt ist.

Das Ganze schreibe ich natürlich nur unter rechtlichem Vorbehalt, wer weiß heute schon, wann sich die jeweiligen Gesetze ändern. Wer unsicher ist, kann sich auf den Väterseiten – links im Blog unter Intern – umschauen. Eine gute Dokumentation zu der komplexen Thematik ist zu finden unter www.trennungsfaq.de

Da es immer wieder vorkommt, das wichtige Quellennachweise nicht mehr vorhanden sind, habe ich das Formular geladen und stelle es ebenfalls zur Verfügung [hier]

Links
Deutsches Institut für Jugendhilfe und Familienrecht (DIJuF) e. V.: Formular zur Vaterschaftsanerkennung
WGvdL-Forum: Formular vom Jugendamt zur Belehrung hinsichtlich Vaterschaft

Wehrpflicht (Zwangsdienst) und Musterung

wehrpflicht-wehrdienst-zwangspflicht-zwangsdienst-bundeswehr-musterung-ukraine1Im Forum Männerrechte wird auf eine Frage auf Abgeordnetenwatch verwiesen. MathiasF schreibt dazu im Forum:

[..]Nachdem keiner der Verantwortlichen Herren MdB sich zu einer Antwort auf die Frage nach der unterschiedlichen Behandlung von Männern und Frauen hinsichtlich der Wahrung der Persönlichkeitsrechte vor dem anderen Geschlecht einließ, daher jetzt eine Frage an die EU-Abgeordnete Fr. Dr. Niebler. Ja richtig, die Dame, die die CSU-Frauenquote durchboxen will [hier]

Nachfolgend der Text auf Abgeordnetenwatch:

Sehr geehrte Frau Dr. Niebler,

die „Gleichstellung“ der Geschlechter führt in einigen Staaten dazu, dass die (ausschließlich männlichen) Wehrpflichtigen immer öfter von Frauen gemustert werden.

Das Problem ist dabei nicht einmal die EINE Ärztin, sondern das weibliche Publikum. Ich nenne das eine Nacktvorführung vor dem anderen Geschlecht. Da so etwas mit umgekehrten Geschlechterrollen, etwa bei Soldatinnen, in Deutschland und der EU undenkbar wäre, ist dies sexistische Diskriminierung. Allerdings ist das Foto ja auch aus der Ukraine und damit bestehen erhebliche Unterschiede zu Deutschland. Erstens haben die Damen in D andere (Kasernen) bzw. gar keine (KWEÄ) Uniformen an und zweitens ist die Wehrpflicht in der Ukraine mittlerweile abgeschafft. Der Wehrbeauftragte erwähnt erstmals in seinem Bericht 2009 Beschwerden über diese Untersuchungsmethoden, zieht das aber gleichzeitig ins Lächerliche. Herr Grübel (MdB, Frage v. 28.12.09 und Antwort vom 21.1.2010 ) ist der Meinung, junge Männer müssen sich erst beschweren um Anspruch auf ihre Persönlichkeitsrechte zu erhalten. Herr Kossendey (MdB, Frage v. 19.07.10 und Antwort vom09.08.2010) ist gar der Meinung, da ÄrztInnen auf Grund ihrer jahrelangen Ausbildung gemeinhin als geschlechtsneutral gelten, trifft dies auch für deren AssistentInnen zu und somit bestünde kein Anspruch auf eine gleichgeschlechtige Assistenz bei geplanten, derart schamverletzenden Untersuchungen. Die eigentliche Frage, warum die BW bei Frauen selbstverständlich, wie überall im Zivilleben auch, größten Wert auf die Wahrung der Persönlichkeitsrechte vor dem jeweils anderen Geschlecht legt, während Männern dieses Recht nicht von vorneherein zugestanden wird, wurde mit keiner Silbe beantwortet.

Sollten die elementarsten Grundrechte nicht für jeden Menschen in Deutschland und der EU gelten, auch wenn es sich hierbei lediglich um junge Männer handelt? [Abgeordnetenwatch]

Unter dem Beitrag steht: Beim Eintreffen einer Antwort benachrichtigen. Ich bitte darum, sich dort einzutragen, denn dafür muss man lediglich eine (Pseudo-)Mailadresse eingeben. Je mehr Interessierte dort stehen, umso besser für das Anliegen der (noch) Wehrpflichtigen. Ihr wißt ja, Kleinvieh macht auch Mist 😉

WGvdL.com-Forum: Diskussion um oben eingestelltes Bild

Widerlegung feministischer Thesen II

Eviathan aus dem WGvdL-Forum hat ein weiteres Video zu o.g. Thema auf Youtube eingestellt.

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Aus dem WGvdL-Forum [hier]

WikiMANNia: Gleichberechtigung
Homepage: Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?
Homepage: MANNdat e.V.

Das Problem sind feministische Männer

maennerNachfolgend ein zwar etwas älterer, aber guter Beitrag von Roslin® aus dem WGvdL-Forum, den ich sehr lesenswert fand.

Das Problem sind ja auch weniger die feministischen Frauen, sondern die feministischen Männer, die, schuldbewußt und beschämt von der Frauen-sind-edle-selbstlose-Opfer-niederträchtiger-Männertäter-Propaganda es „Mama“ recht machen wollen, damit die sie wieder lieb hat, beweisen wollen, dass sie gute Männer sind, nicht die vermeintlich üblichen üblen Schufte, die als Alphamänner tun, was Alphamänner seit je getan haben: Frauen zu schützen, zu versorgen, zu privilegieren vor und gegenüber Beta- und Omegamännern, natürlich ohne dabei je ihre eigene Alphaposition zu gefährden.

Im Gegenteil, das zeichnet sie ja gerade aus, die Alphaposition eines Mannes, der beste Frauenschützer und Versorger weit und breit zu sein. Es sind diese Männer, die FÜR feministische Elitefrauen den feministischen Umbau der Gesellschaft vorantreiben.

Was macht denn Frau, wenn die Welt garstig zu ihr ist, unleidlich erscheint, in der Regel, seit jeher? Sie beklagt sich darüber bei einem Mann, der das für sie richten soll. Und Männer machen’s, versuchen die Welt sicherer, bequemer, komfortabler einzurichten für die klagenden Frauen, seit jeher. Bestätigen gerade dadurch, dass sie das vermögen, Frauen schützen und versorgen, ihr männliches Selbstbewusstsein, ihre Alphastellung.

Elitefrauen verändern und beeinflussen die Welt über manipulierte, funktionalisierte Elitemänner, die ihrerseits Frauen manipulieren, als „Harem“, der von ihnen abhängt, der ihnen dankbar ist ob der Versorgungs-und aller anderen Privilegien, hinter sich scharen, als Puffer gegen die nachdrängenden Betamänner um sich versammeln.

Es ist schwer erträglich, angesichts dieses uralten, atavistischen Spiels das permanente Geseiere von den angeblich neuen Pauer-Wummen anzuhören, die völlig ohne Pauer wären ohne die Pauer der MÄNNER, die den Feminismus, z.T. ideologisch fehlgesteuert, fehlgesteuert auch von ihren Instinkten, die die ideologische Fehlsteuerung begünstigen, z.T. aus machiavellistischem, eigensüchtigem Kalkül „fehlgesteuert“, den Feminismus durchfechten. Ohne Männer, die ihn durchfechten, kein feministischer Gesellschaftsumbau. Die Alphamänner sind das Problem.

Und ich denke, unsere Feministinnen wissen das ganz genau. Darum das nie abreißende, unablässige Propagandagetrommel. Darum die immer groteskere Züge annehmende Pauerwummenpropaganda, die nichts anderes darstellt als das mutmachende Pfeifen im Walde, hinter dem die große Furcht lauert, eines Tages fallen gelassen zu werden und damit auf das Maß aus eigenem Recht reduziert zu werden, ein klägliches Maß.

Nein, das Problem sind nicht die Feministinnen, sondern die Feministen [hier]

Für Mord an Ehemann mit Preis geehrt

frau-schlaegt-mann-haeusliche-gewalt-maennerDer Youtube-User „manwomanmyth“, der auf seinem Kanal englischsprachige Videos zum Thema Anti-Feminismus und Maskulismus hochlädt, behandelt in einem seiner Videos eine indische Frau, die wegen häuslicher Gewalt ihres Ehemannes gelernt hatte, Napalm herzustellen, mit dem sie ihn 1989 überschüttet und angezündet hatte. Ursprünglich wurde sie zu lebenslanger Haft verurteilt, aber weil sie sich des Totschlags für schuldig bekannte wurde sie bereits 1992 wieder entlassen. Eine Frauenorganisation half ihr dabei, sie als Ikone gegen häusliche Gewalt zu stilisieren. Die Frau des Premierministers Blair überreichte ihr 2001 einen Preis bei der ersten Preisverleihung für asiatische Frauen.

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Aufarbeitung des sexuellen Kindesmissbrauchs

sexueller_missbrauch_das_uebersehene_leid1Geschäftsstelle der Unabhängigen Beauftragten zur Aufarbeitung des sexuellen Kindesmissbrauchs

Seit dem 9. April 2010 können Betroffene sexuellen Missbrauchs über die Geschäftsstelle der Unabhängigen Beauftragten zur Aufarbeitung des sexuellen Kindesmissbrauchs, Dr. Christine Bergmann, Bundesministerin a.D., in Kontakt treten.

Die Unabhängige Beauftragte zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs ist eine von der Bundesregierung neben dem Runden Tisch eingesetzte, unabhängige zentrale Anlaufstelle für Opfer sexuellen Missbrauchs [hier]

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Widerlegung feministischer Thesen I

Eviathan aus dem WGvdL-Forum hat ein Video zu o.g. Thema auf Youtube eingestellt. Schaut es Euch einfach an.

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Wer die dazu gehörigen Meinungen im Forum lesen möchte [hier]

Zeit Campus: „Frauen sind besser“

©by Sebastian Bernhard/Pixelio.de

©by Sebastian Bernhard/Pixelio.de

Ausgehend von dem Zeit Online Beitrag „Wir erleben den Niedergang des Mannes“, den ich heute hier verlinkt habe, hat Goggele aus dem WGvdL.com-Forum einen passenden Beitrag dazu geschrieben, den ich unbedingt hier einstellen mußte 😉

Bei uns an der Uni liegt in der Mensa die neue Ausgabe von Zeit Campus aus. Titelstory: „Frauen sind besser, aber Männer bekommen die guten Jobs – was nach der Uni schief läuft“. Es wurden dafür sogar Plakate aufgehängt, genau dort, wo sich bei der Essensausgabe die Schlange bildet. Ich bin dann demonstrativ aus der Schlange getreten und habe auf die Plakate mit Filzstift geschrieben: „Männer-Bashing???“. Ich habe es bewusst so gemacht, dass mich jeder dabei beobachten konnte. Die Gespräche in der Schlange verstummten dann erst mal für eine Minute, gesagt hat niemand etwas. Vor allem die Männer machten einen etwas ratlosen Eindruck. Ich habe schon öfter die Erfahrung gemacht, dass es vor allem die Männer sind, die ihren Mund nicht aufkriegen. Heute muss man nicht schlecht über Frauen reden, um als Frauenfeind zu gelten, es genügt schon, sich nur gegen das ständige Männer-Bashing zu wehren. Die Männer sind darauf getrimmt immer schön brav still zu halten, um die holden Damen auch ja nicht zu kränken [hier]

Persönlich finde ich diese Aktion sehr mutig und zeigt uns aber gleichzeitig, das es oftmals die sog. Kleinigkeiten sind, die viele Menschen zum Nachdenken bringen. Möge diese Aktion viele Nachahmer finden 🙂

WikiMANNia: Frauen sind besserFeministische ThesenDiskussionshilfen

Ohne Wohlstand kein Feminismus

frauenquote

Nachfolgendes ist ein Antwort von Roslin aus dem WGvdl.com-Forum auf einen Beitrag zum Thema „Gleichstellungsgesetz in der Privatwirtschaft“.  Viele Menschen machen sich Gedanken über die Zukunft, auch und vor allen Dingen über die der Kinder und Enkelkinder. Jeder weiß, das die derzeitige Taktik der Bundesregierung nicht aufgeht und das wir alle in absehbarer Zeit den Gürtel wesentlich enger schnallen müssen. Es ist des weiteren bekannt, das Frauen nun mal weniger arbeiten als Männer, was ab und zu sogar durch bekannte Medien benannt wird [hier]

Trotzdem ertönt in regelmäßigen Abständen die Forderung nach höherer Bezahlung bzw. nach Gleichstellung, in der Hoffnung, das Frauen dadurch das Gleiche wie Männer bekommen. Aber nun lasse ich Roslin ’sprechen‘.

Mit dem Ende des Wohlstandes hierzulande und in Europa werden allerdings mindestens so viele Männer an Armut und wegen sozialer Unruhen krepieren wie Frauen. Und die Frauen die es trifft, werden vornehmlich keine Feministinnen sein. Die werden in ihren wohl verteidigten Regierungsbüros sitzen und als allererste die Rettungsboote stürmen, wenn unsere TITANIC absäuft.

Welches Geschlecht wird denn die Unruhen auslösen und niederschlagen? Wer wird Frauen und Kinder beschützen und vor wem? Gewähren lassen und gelassen bleiben ist keine Option. Man kann gewähren lassen und gelassen bleiben, wenn man zynisch genug ist, in Kauf zu nehmen, was dann vorhersagbar folgt.

Wenn man reich, flexibel und Bindungslos genug ist, sich abzusetzen in Weltgegenden, die vom hiesigen Systemzusammenbruch nicht nur nicht tangiert werden, sondern sogar von ihm profitieren. Ein Systemzusammenbruch trifft immer viele Falsche, gerade die Falschen, die falschen Männer, die falschen Frauen, von den Kindern nicht zu reden.

Ganz unromantisch betrachtet, hat keine Revolution die Lebensbedingungen derer, für die sie angeblich gemacht wurde, je verbessert, im Gegenteil. Die Armen waren danach auf Jahrzehnte hinaus IMMER schlimmer dran als zuvor und viele, sehr viele von ihnen waren tot. Gut, das waren auch einige von den „Richtigen“, aber durch wen wurden die ersetzt? In der Regel durch Ekelpakete, die schlimmer waren als jene, die sie gerade umgebracht hatten. Das kann auch gar nicht anders sein, denn in Gewaltverhältnissen setzen sich nicht unbedingt die Sensiblen und Gerechten durch.

Revolutionen sind Katastrophen, Bürgerkriege, so verheerend und zerstörerisch wie Kriege und heilen die Krankheiten mit „Therapien“, die in ihren Methoden und damit Auswirkungen schlimmer sind als die Krankheit es je war.

Wenn irgendeine Hoffnung, mag sie noch so gering sein, auf Gerechtigkeit durch Reform besteht, dann sollten wir darauf setzen. Aber ich gebe zu, Europas Gesellschaften streben zügig dem Abgrund entgegen. Feminismus ist dabei nur ein Dekadenzphänomen von vielen.

Eigentlich kann man jungen, gut ausgebildeten Männern und Frauen nur raten, aus zuwandern, in die USA, nach Kanada, Australien, Neuseeland, die sich behaupten werden, die ebenfalls Fehler machen, verheerende Fehler, aber doch immerhin auch einiges immer noch richtig, etwa in der Einwanderungspolitik. Unsere Politik versagt einfach an zu vielen Fronten. Und gleichzeitig bleibt einem dieser Rat im Hals stecken, denn wird er befolgt, beschleunigt sich der allenthalben zu beobachtende Niedergang noch mehr, den man doch mit Grund fürchtet.

Er wird ja zudem bereits umgesetzt, dieser Rat, mehr als einem lieb sein kann. Seit 2004 wandern netto 150-200000 gut ausgebildete, hoch motivierte, leistungsbereite und -fähige Menschen, zu fast 60% Männer, ab. Jedes Jahr. Und viele der gut ausgebildeten Frauen, die auch abwandern, sind oft „nur“ die Partnerinnen der abwandernden Männer, begleiten diese.

Währenddessen überaltert diese Gesellschaft, sklerosiert, verdummt, sieht sich wachsenden Sozialstaatslasten gegenüber und schwindender Kraft, diese zu Schultern und der Schuldenberg, er wächst und wächst und wächst. Es sieht nicht gut aus.

Und wir machen in Frauenförderung, bauen das Dachgeschoss aus, während die Fundamente weg brechen [hier]

WikiMANNia: FeminismusLohndiskriminierungKarriereHausarbeit

Erster Bericht zum Männerkongress 2010

©by Anika Lehnert/Pixelio.de

Nachfolgend der erste Eindruck eines Teilnehmers vom Männerkongress 2010 in Düsseldorf. Es ist ein langer, fast ungeheuerlicher Beitrag. Mir hat er zumindest am Anfang die Sprache verschlagen. Wer jetzt noch glaubt, das wir auf dem Weg sind, den Feminismus und seine Ausläufer am Ende zu sehen, wird hoffentlich eines Besseren belehrt. Aber lest selbst.

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TV-Produktionsfirma stellt Anfrage bei WGvdL

Allmählich macht sich die Männerbewegung in den Medien bemerkbar, denn anders kann man sich kaum erklären, warum die Forenleitung von Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land? eine Anfrage zum Thema Weltfrauentag erhalten hat.
Das wichtigste an dieser kurzen Mitteilung soll aber die Wahrnehmung sein, das unser Engagement und die damit verbundene Arbeit – nicht nur in den Foren – langsam aber sicher ihre Früchte trägt.

Leider wird aus dem Filmbeitrag nichts, wie im WGvdL-Forum zu vernehmen ist [hier]