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Dem Feminismus ging es nie um Männerhass

gleichberechtigung-emanzipation-mann-frau-bierkasten1Immer wieder werden Gleichberechtigung (Chancen­gleich­heit) und Gleich­stellung (Ergebnisgleichheit) in einen Topf geworfen und als Frauenbe­nach­teiligung verkauft. Gleich­be­rech­ti­gung ist, wenn alle 100m Läufer dieselbe Strecke ohne Hindernisse laufen müssen – Gleichstellung bedeutet, dass alle gleich­zei­tig ins Ziel kommen. Das Maß wäre der Lang­sam­ste, alle an­de­ren müssen behindert wer­den und zwar umso öfter, je mehr sie sich anstrengen. Dabei stellt sich die Frage, ob man in dem Sze­nario über­haupt noch jeman­den motivieren kann, sich an­zu­stren­gen.

Politikerinnen und SPIEGEL-Online fallen über Kristina Schröder her

Arne Hoffmann hat zu dieser Radikalität auf seinem Blog einen tollen Beitrag ge­schrie­ben.

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Frauenpolitik im Haushaltsplan 2011

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Nebenstehendes Bild wurde der 59. Sitzung des Bundestages entnommen. Man sieht an der Leere, wie wichtig allen das Thema Familie, Senioren, Jugend und sogar der Frauen ist. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt 😉

Um die Leere zu demonstrieren, wurde ausnahmsweise eine andere Größe bei dem Bild genommen. Nun aber zum Thema. Nachfolgend stelle ich einige Ausschnitte aus den Reden diverser Abgeordneter ein. Der Leser möge sich selber Gedanken dazu machen.

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Entgeltdiskriminierung bei gleicher Arbeit

lohndifferenz-lohndiskriminierung-verdienstunterschied-entgeltungleichheit-manndatDer djb hat sich die Pressemitteilung des statis­ti­schen Bundesamtes „Gender Pay Gap: Zwei Drit­tel lassen sich strukturell erklären“ anschei­nend genauso unge­nau durchgelesen, wie so viele ande­re Frauenbe­wegte. Nachweislich basiert der Gen­der Pay Gap auf fehlende Daten. Hier

Ob bei der Veranstaltung etwas sinnvolles heraus gekommen ist, wurde vom djb bisher allerdings nicht mitgeteilt 😉

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Bundestagsdebatten über Verjährungsfristen bei sexuellem Missbrauch

bundestag-bmfsfj-haushaltsdebatte-2011-1Plenarprotokoll 17/71• Deutscher Bundestag
Stenografischer Bericht • 71 Sitzung
Berlin, Donnerstag, den 11. November 2010

Erste Beratung des von den Abgeordneten Christine Lambrecht, Olaf Scholz, Bärbel Bas, weiteren Abgeordneten und der Fraktion der SPD eingebrachten Entwurfs eines

Gesetzes zur Verlängerung der straf- und zivilrechtlichen Verjährungsfristen bei sexuellem Missbrauch von Kindern und minderjährigen Schutzbefohlenen

Nachfolgend möchte ich wichtige Sätze bzw. Abschnitte von 2 Redner hervor­heben, welches das zukünftige Dilemma von Opfer und Täter zeigt, sollte die Gesetzesänderung beschlossen werden:

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Femokratischer Wochenrückblick KW 49.

putzfrauFES-Menschenrechtspreis 2010 • Kämpfen für Putzfrauen

Marcelina Bautista Bautista erhielt am Donnerstag den Menschenrechtspreis der Friedrich-Ebert-Stiftung. Über die Grenzen ihres Landes hinaus kämpft die Mexikanerin gegen menschenunwürdige Arbeitsbedingungen von Hausangestellten. Hier

Geldstrafe für völlig überschuldete Frau • Bangen um Sorgerecht für den Sohn

Unna. Die Mutter von zwei kleinen Kindern ist hoch verschuldet, muss Monat für Monat 20 Euro an das Jugendamt zahlen, bis der Schuldenberg von knapp 5 000 Euro abgetragen ist. Erst dann kann sie Insolvenz anmelden, um ihren privaten Verpflichtungen von zusätzlich noch einmal 20 000 Euro nachkommen zu können.

[..]Auf der Straße findet die völlig überschuldete Frau eine fremde Kontokarte, die sie in der Sparkasse Unna nicht abgibt, sondern für eine Überweisung von 300 Euro auf ihr Privatkonto missbraucht. Hier

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PISA-Studie bestätigt eklatante Vernachlässigung von Jungen

pisa-studie-schule-jungen-maedchenHoffentlich nimmt der Beirat Jungenpolitik diese Pisa Ergebnisse zur Kenntnis und entwirft Strategien zur künftigen Vermeidung.

Pressemeldung von MANNdat e.V. Hier

Jungenverliererpolitik

Schon im Jahr 2000 hat die erste PISA- Studie Jungenleseförderung als wich­tige bildungs­poli­tische Herausforderung ange­mahnt. In der neuen PISA-Studie 2009 sind die Nachteile von Jungen im Lesen gegenüber den Mädchen nun sogar noch größer wie vor neun Jah­ren. Die Differenz ver­grö­ßerte sich von 35 Punkten auf 40 Punkte, d.h. etwa ein ganzes Schuljahr Rück­stand.

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Wir sind das Volk

Da ich an einem Beitrag sitze, der heute vermutlich nicht mehr fertig wird, stelle ich einfach mal etwas banales ein. Ich finde Musik und Text einfach nur gut 😉

Petition zu Auflösung einer Stiefkindadoption

petition-brd1Text der Petition

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass eine Stiefkindadoption aufgrund nach­weis­lich schwerer Kindesmisshandlung aufgelöst werden kann.

Begründung

Nach anwaltlicher und notarieller Prüfung besteht derzeit nach aktuellem Adoptionsrecht keine Möglichkeit eine Adoption aufgrund schwerer Kindes­misshandlung (Körperverletzung, Bedrohung, Nötigung und körperliche und seelische Misshandlung) aufzulösen. Kinder unter vierzehn Jahren können ohne ihre Zustimmung adoptiert werden. Wenn die Adoption zu keinem Zeit­punkt dem Wohl des Kindes entsprochen hat und andauernde Kindes­miss­handlungen stattfanden, so sollte das Kind im Erwachsenenalter die Mög­lich­keit bekommen diese gesetzliche Bindung an das Stiefelternteil aufzuheben. Hier

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Wird nicht eher Julian Assange vergewaltigt?

assange-julian1Ich erlaube mir in der Tat die Frage, ob nicht eher Julian Assange derjenige ist, der vergewaltigt wird? Natürlich meine ich das nicht sexuell, denn Sex ist nun mal Privatsache, auch wenn Schwe­den das nicht so sieht. Das Wort Vergewaltigung beinhaltet aber nun mal das Wort Gewalt und die­se wird dem Wikileaksgründer in jeder Hinsicht angetan.

Man hält ihn gewaltsam in England fest, auch wenn bisher noch geprüft wird, ob Assange ausgeliefert werden darf. Ein wei­teres gewalt­sa­mes Vorgehen dürfte anstehen, sollte Assange an Schweden ausgeliefert wer­den. Da aber ein internationaler Haftbefehl ausge­stellt wurde, ist die Wahr­scheinlichkeit groß, das England dieser Weisung folgt. Gegen diese Gewalt sind fehlende und/oder geplatzte Kondome bei gewolltem und einvernehmlichen Geschlechtsverkehr Kinkerlitzchen.

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Jungen müssen Sozialkompetenzen lernen?

maenner-berg-gefahr-katastrophe-erste-hilfe-rettung1Vier frauenbewegte Frauen in einem Auto auf der Landstraße müssen plötzlich anhalten, weil ein Baumstamm, offenbar von einem Holzlaster verloren, die Straße blockiert. Sie halten an, steigen aus und beginnen eifrig zu diskutieren, was jetzt zu tun sei.

Als sie mitten im schönsten Disput sind, kommt aus der Gegenrichtung ein Wagen, hält an, zwei Männer steigen aus, der eine sagt: „Du hier, ich da“, dann packen sie zu zweit an, rollen den Baumstamm in den Straßengraben und setzen ihre Fahrt fort.

Als der Wagen mit den Männern hinter einer Kurve verschwunden ist, sagen die Frauen: „Typisch Männer: keine Kommunikationsfähigkeit, dafür um so mehr zu Gewaltausübung bereit…“ Hier

Dieser ‚Witz‘ charakterisiert für mich treffend das Thema „Jungen, Sozial­kom­petenz und Empathiefähigkeit“.

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Narzisstisch-paranoide Jungenpolitik?

familie-vater-mutter-kind-kinder-froehlich1Vorweg – die Überschrift habe ich zum Teil einer Un­ter­su­chung entnommen, die das Bundesfrau­enministerium in Auftrag gegeben hat. Der Satz „Auch hier ma­ni­fes­tiert sich die (narzistisch-paranoide?) Opferperspektive jun­ger Männer heute“ steht original in der Broschüre. Bei dieser Feststellung hilft auch das Fragezeichen nicht, denn die­ses betrachte ich als reine Kaschierung. Bei der Be­ur­tei­lung und Charakte­risierung junger Männer muss allerdings die Fra­ge er­laubt sein, wie pervers Politik bzw. Politiker sind, um sich so eine Schluss­fol­ge­rung erlauben zu dürfen.

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Der Wunschtraum vieler Feministinnen – eine Männersteuer

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Der unten in Teilen eingestellte Beitrag zum Thema Männersteuer ist trotz seiner Länge im Original kurzweilig und daher sehr empfeh­lens­wert. Da der komplette Bericht hervorragend ist, fällt es mir besonders schwer, das Griffigste hervorzuheben. Deshalb stelle ich lediglich den Anfang ein.

In Irland wird mal wieder über die Einführung einer »Männersteuer« fabuliert. Zu diesem und ähnlichen abstrusen Vorhaben folgt auf Stadtmensch-Chronicles ein längerer Kommentar von Holger. Hier

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LILA KRÖTE an Ulrich Wickert und PLAN

kinderarbeit-junge-steine-schleppen1Es ist zwar mittlerweile schon fast einen Monat her, dass der Maskulist die LILA KRÖTE an das Kinderhilfswerk PLAN und Herrn Wickert verliehen hat, aber ange­sichts der Tatsache, das im Dezember reichlich Spenden flie­ßen, ist aus meiner Sicht auch eine späte Veröffent­lich­ung noch wichtig.

Es geht im wesentlichen darum, das PLAN Werbema­terial an alle Haushalte schickt, mit der Bitte um Spen­den für Frauen und Mädchen. Und wo bleiben die Jungen und Männer? Aber wie schrieb eine Frau in einem Leserkommentar auf Faz.net treffend:

[..]in der alltäglichen, un/halbbewussten Wahrnehmung (!) ist eine Frau als Opfer bedauernswert, ein Mann als Opfer jedoch peinlich.“

Wer trotzdem spenden möchte und vermeiden will, dass seine Zuwendungen Organisationen zu Gute kommen, die sich geschlechtsspalterisch betätigen, kann sich bei MANNdat informieren. Richtig spenden – aber wie? Eine Entscheidungshilfe -> Hier

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Fachkräftemangel durch Frauen, Migranten und Ältere kompensieren

fachkraeftemangel-handwerk-beruf-mann-maenner-frau-frauen-stefanbayer-pixeliodeAuf nebenstehendem Bild ist sehr schön illustriert, was angebliche Frauenherzen wünschen 😉

Nicht nur Ursula von der Leyen wäre begeistert, wenn die Realität so aussähe. Renate Künast kann derzeitige Tatsachen ebenfalls nicht akzep­tieren. Deshalb hat sie in der Bundes­tags­debatte am Freitag auch folgende Frage gestellt:

„Wenn die Frauen besser ausgebildet sind als die Männer, warum stellen wir eigentlich ständig die schlechteren ein?“ Hier

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Internationaler Tag der behinderten Frauen?

behinderung-internationaler-tag-der-behinderten1Ist es nicht irre, wenn am „Internationalen Tag der Behinderten“ alleine Frauen im Fokus des BMFSFJ stehen? Sind Kinder keine Menschen? Oh doch, allerdings nur die Mädchen, wie man beim BMFSFJ nachlesen kann. Von Jungen und Männern wage ich ja fast nicht mehr zu schrei­ben. Dieses Verhalten kann man auch als Frau nur noch diskri­mi­nierend finden, wenn selbst bei dieser Thematik Frauen und Mädchen in den Vordergrund gestellt werden.

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Nachrichten aus Bundesministerien

femokratie-logo-kleinDie untenstehenden Kurznachrichten sind/waren ein Versuch meinerseits, Pressemitteilungen und Berichte des aktu­ellen Tages aus diversen Ministerien zusam­menzu­stellen. Ich befürchte aber auf Grund der immensen Arbeit, das dieses bei einem einmaligen Versuch bleibt.

Ich werde zukünftig jene Nachrichten, wozu es keinen Kommentar geben wird, ebenfalls auf Twitter veröffentlichen. Hier

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Nur Jungen Sieger bei „Invent a Chip“

jungen-schueler-sieger-vde-invent-a-chip-2010-bmbfWie mag die Zukunft unserer Kinder- und Kindes­kinder aussehen, wenn weiterhin ausschließlich Mädchen und Frauen gefördert, Jungen bzw. Männer dagegen ausgeschlossen werden? Naja fast, denn für einige „Mädchenberufe“ unterhalb dieser ominösen „gläsernen Decke“ gibt es ja noch „Neue Wege für Jungs“.

Trotz dieser gesellschaftlich bedenklichen Entwicklung sieht es derzeit so aus, als ob Jungen gerade wegen dieser „positiven Diskriminierung“ noch weitere Jahre an der Spitze der MINT-Berufen stehen werden. Da im Main­stream über Jungs hauptsächlich als Versager und selten positiv berichtet wird, sollen hier auch mal Sieger präsentiert und hervorgehoben werden.

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VafK-Demo zum Tag der Menschenrechte

menschenrechte-grundrechte-mann-paragraphen-gerd-altmann-pixeliodeNur zur Information und der Bitte um rege Beteiligung.

SO 05.12.2010 •  14 Uhr bis ca. 16 Uhr • Karls­ruhe • Platz der Grundrechte (zw. Pyramide und Schloss)

Anschließend gemütliches Beisammensein in der Gaststätte „Akropolis“, Baumeisterstrasse, gegenüber dem Staatstheater

Motto der Veranstaltung:

„Sorgerecht für nicht miteinander verheiratete Eltern“

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Täterinnen in BMFSFJ-Broschüre benannt

weibliche-haeusliche-gewalt-gegen-mann-maennerStetig nährt sich das Eichhörnchen und im Fall von Männerrechten und -benachteiligungen scheint die­ses ebenfalls zu gelten. Eigentlich sollte es eine Selbst­verständlichkeit sein, dass in einer Broschü­re über häusliche Gewalt männliche, so­wie weibli­che Täter benannt werden. Nach Jahren des Pro­tes­tes gibt es nun nicht mehr nur den Täter, son­dern auch die Täterin.

Zu früh darf trotzdem nicht gejubelt werden, denn der Fokus in dieser Bro­schü­re liegt immer noch bei den Frauen als Opfer. So kommt das Wort Frauen 33 mal vor, das Wort Männer genau 3 mal. Die letzteren werden zum einen im Vorwort erwähnt:

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Wut und Schmerz über den Hass einer Mutter

kinderherz-familie-aufbruch-ausgrenzung-trennung-scheidung-tristan-rosenkranz-buchcoverEine Empfehlung für ein Buch abzugeben, welches man nicht gelesen hat, ist mitunter eine heikle Ange­legenheit. Trotzdem mache ich bei dem Buch des Herausgebers Tristan Rosenkranz „Kinderherz“ eine Ausnahme und das nicht nur, weil mir die Autoren und Vereine zum großen Teil bekannt sind.

Ich habe mir den verlinkten Aus­zug herunter geladen und muss sagen, mir wurde übel bei dem Bericht eines 17-jähri­gen Jungen. Deswegen habe ich mich auch bei dem Titel dieses Beitrages absichtlich von Emotionen leiten lassen. Wer – wenn nicht unsere Kinder und Kindeskinder haben ein größeres Recht auf eine Anklage gegen diesen Staat und seine Helfershelfer. Diese haben aber anscheinend nichts Besseres im Sinn, als alleine Frauen die uneinge­schränkte Macht über das Wich­tigste zu geben, was einen Staat ausmacht – die Familie!

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