Archiv nach Schlagworten: Männer - Seiten 4

Ehrenamtlicher Zwangsdienst für Männer?

Zweifelhaftes Plädoyer des Vorsitzenden des „Bundes­fo­rum Männer“

MANNdat e.V.: Ist es ein Zufall? Just zu der Zeit, als der Zwangs­dienst für Män­ner (d. h. die Wehr­pflicht) aus­ge­setzt wur­de, schiebt sich ein so ge­nann­tes „Bun­des­forum Män­ner“ ins Blick­feld, das außer ein paar klei­nen und klein­sten Ver­ei­nen für „Män­ner­ar­beit“ (manch­mal kaum mehr als Ein-Mann-Be­trie­be), im We­sent­li­chen aus den gro­ßen Nutz­nie­ßern des Zwangs­dien­stes (kirch­li­che Or­ga­ni­sa­tio­nen, DRK, ver­di u. a.) be­steht. Wie selbst­ver­ständ­lich wur­de die­sem Ver­ein der (För­der-) Se­gen des Frau­en­mi­nis­te­ri­ums zu­teil, das sich sei­ner­seits – Zu­fäl­le gibt es! – be­reits ei­ne Jun­gen- und Män­ner­po­li­tik auf die Fah­nen ge­schrie­ben hat. Noch be­ein­dru­cken­der ist al­ler­dings, mit wel­cher un­er­träg­li­chen Leich­tig­keit sich bis­her 27 Or­ga­ni­sa­tio­nen auf die­se Wei­se ha­ben män­ner­po­li­tisch … ähem … „gleich­schal­ten“ las­sen. Ge­denk­mi­nu­te! [..]

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Männer werden in Lehrbücher als gewalttätige Patriarchen dargestellt

Es ist einfach unglaublich, dass in deutschen Lehr­bü­chern Er­zie­hern sug­ge­riert wird, Frau­en und Mäd­chen wür­den ge­ne­rell in Deutsch­land un­ter der Ge­walt des Pa­triar­chats lei­den. Das Ge­walt von Frau­en ge­gen Kin­der und Män­ner nicht the­ma­ti­siert wird, ist nur ei­nes von vie­len wei­te­ren Un­ge­reimt­hei­ten. Die Be­haup­tun­g der GEW (Ge­werk­schaft für Er­zie­hung und Wis­sen­schaft), das Schu­len nicht fe­mi­ni­siert sei­en, sind an­ge­sichts der ein­ge­stell­ten Bei­spie­le um­so ver­werf­li­cher.

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Tagung zum „Ersten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung“

Im Januar 2011 wurde durch das BMFSFJ der „Erste Gleich­stel­lungs­be­richt der Bun­des­re­gie­rung“ re­prä­sen­tiert. Der Femo­kra­tie­Blog hat be­reits das Wich­tig­ste aus der da­zu­ge­hö­ri­gen Zu­sam­men­fas­sung des Fraun­ho­fer In­sti­tuts ein­ge­stellt. Am 19. Mai hat nun ei­ne Ex­per­ten­kom­mis­sion die­sen Be­richt of­fi­ziell be­kannt ge­ge­ben und da­zu auch mit­­tels ver­schie­de­ner Re­fe­ra­te Stel­lung be­zo­gen. Zwei Mit­glie­der von MANN­dat wa­ren bei die­ser Ver­an­stal­tung da­bei und ha­ben in ei­nem Be­richt ih­re Ein­drü­cke ge­schil­dert. Weiterlesen »

Erste Väter-Gruppe Deutschlands ausgezeichnet

Dass ein Väterverein durch das Bündnis für De­mo­kra­tie und To­­le­­ranz aus­ge­zeich­net wur­de, ist an sich schon ei­ne klei­­ne Sen­sa­tion. Sieht man al­ler­dings ge­nau­er hin, dann weiß man auch wa­rum: Ka­zim Er­do­gan setzt sich für die In­te­gra­tion tür­ki­scher Män­ner in das fe­mi­nis­ti­sche Sys­tem Deutsch­lands ein. Nun ist In­te­gra­tion per se nichts schlech­tes und die Aus­zeich­nung soll auch kei­nes­wegs die Ver­dien­ste von Ka­zim Er­do­gan schmä­lern, aber letzt­end­lich kann auch er nur das Chaos auf­fan­gen, dass der Fe­mi­nis­mus eben­so bei tür­kis­chen Mit­bür­ger hin­ter­lässt.

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MANNdat: “Hexenjagd” in Goslar?

MANNdat e.V. • P R E S S E M E L D U N G

“Hexenjagd” in Goslar?

Darf eine Geschlechterpolitik für Frauen und Männer auch jungen- und männerfreundlich oder muss sie zwangsläufig jungen- und männerfeindlich sein?

Um diese Frage geht es derzeit in der Stadt Goslar. Die dortige Gleichstellungsbeauftragte Monika Ebeling steht für eine moderne Gleichstellungspolitik des Mit­ein­an­der von Männern und Frauen. Sie ist eine Gleichstellungsbeauftragte, die sich ne­ben der Frau­en­för­de­rung auch zu einem Herz für Jungen und Männer bekennt. Sie ist eine Gleich­stel­lungs­be­auf­trag­te, die die zunehmenden Bildungsmisserfolge männ­li­cher Jugendlicher nicht als tollen Erfolg einer einseitigen Geschlechterpolitik feiert, son­dern als Problem erkennt, dem man sich stellen muss. Sie ist eine Gleich­stel­lungs­be­auf­tragte, bei der nicht nur Gewalt gegen Frauen, sondern auch Gewalt ge­gen Männer nicht „in die Tüte“ kommen sollte.

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Die Unterdrückung der Frau

Das nachfolgende Video zeigt sehr gut, wie die Wirklichkeit ausschaut. Zunächst einmal werden diverse (bekannte) Persönlichkeiten in Bildern gezeigt, bei denen etliche Frauen von Männern hofiert werden. Dann kommt die Realität mittels Bilder von Waterboarding · Särge von deutschen Soldaten · ermordete Männer · ge­fan­gen gehaltene Männer in er­nie­dri­gen­den Situationen aus vergangenen und aktuellen Kriegen und der­glei­chen mehr. Einfach anschauen und wirken lassen.


Original Video – More videos at TinyPic

MannDat-Aktion: „Ein Herz für Männer“

Darf eine Gleichstellungsbeauftragte jun­gen- und männerfreundlich sein?

MANNdat e.V.: Macht mit bei der Un­ter­stüt­zung für eine Gleichstellungbeauftragte mit einem Herz auch für Jungen und Männer!!

Darf eine Geschlechterpolitik für Menschen, al­so für Frauen und Männer sein, oder muss Ge­schlech­ter­po­li­tik zwangsläufig jungen- und män­ner­feind­lich sein?

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Jungen- und Männerpolitik im Bundestag?

Nachdem die Bundestagssitzung zum Thema „Neue Pers­pektiven für Jungen und Männer“ schon ein paar Tage alt ist und sich kein einziges Online-Medium mit diesem The­ma beschäftigt hat, erfolgt nun ein Bericht da­rü­ber. Die Titelüberschrift wurde absichtlich mit einem Fra­ge­zei­chen versehen, da man sich nach dem lesen des Ple­nar­pro­to­kolls in der Tat fragen muss, ob es nun um Jungen und Männer oder doch eher um Frauen und Mädchen ging.

Den Vogel in dieser Plenarsitzung hat Caren Marks ab­ge­schossen. Sie war tat­säch­lich der Meinung, die SPD habe sich schon immer um Jungen und Männer ge­küm­mert. Des­wegen vertrat Frau Marks auch die Ansicht, Kristina Schröder würde die Ge­schlech­ter­po­li­tik spalten. Diese Aussage kann man nur noch als Realitätsverlust be­zeich­nen. Gleich­stellung und Gender Mainstreaming war seit je her Frauenpolitik. Es vergeht im Bun­des­tag kaum eine Sitzung ohne ent­sprechende Anträge der Op­po­si­tion.

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2. Internationales Antifeminismus-Treffen

IG-Antifeminismus Schweiz: Am 25. Juni 2011 findet das 2. Internationale An­ti­fe­mi­nis­mus-Treffen von 10.00 bis 17.30 Uhr statt (mit anschliessendem fa­kul­ta­ti­ven Abendprogramm und Abend­es­sen). Wir freuen uns sehr, dass wir 8 her­vor­ra­gen­de Re­fe­ren­ten aus dem In- und Aus­­land ge­win­nen konnten, welche einen ab­wechs­­lungs­­rei­­chen und interessanten Kon­gress­tag ga­ran­tie­ren. Alle Informationen zum 2. In­ter­nationalen An­ti­fe­mi­nis­mus-Treffen entnehmen Sie hier. Eine Online-An­mel­dung ist aber sofort hier mög­lich. Wir danken für Ihre Anmeldung und freuen uns auf einen weiteren Erfolg und historischen Höhepunkt. Die Medieninformation mit den An­ga­ben zu den Referenten ist hier [394 KB] abrufbar. Download des Programmes hier [465 KB] .

Kritischer Artikel zur Gleichstellungspolitik

Es kommt selten genug vor, das kritische Artikel zur Gleichstellungspolitik erscheinen, daher sollten wir die­sen unterstützen. Mit einem Kom­men­tar würden wir des weiteren signalisieren, wie wichtig dieses Thema ist.

Isabel Henriques von der Gießener Zeitung hat einen großen Bogen rund um das Thema Gender Mainstreaming gespannt. Der Artikel ist auch insofern bemer­kens­wert, das etliche Quellennachweise beigefügt wurden, wie z.B. „Gender Main­strea­ming – Politische Geschlechtsumwandlung“ von Volker Zas­trow. Zwei wei­tere Stich­punkte wä­ren da noch der von Alice Schwarzer so hoch ge­lob­te John Money und der »fun&care-Kindergarten« in Wien. Letzterer will Jungen u.a. dazu bringen, Kritik vom Personal und insbesondere von Mädchen widerstandlos zu ertragen. Aus den ge­nann­ten Gründen ist der Beitrag einfach nur em­pfeh­lens­wert.

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Androgon Magazin interviewt Arne Hoffmann

arne-hoffmann-androgon2Das es ein Männermagazin mit dem Namen Androgon gibt, wusste ich bis soeben auch noch nicht – via agens erfuhr ich davon. Nun ja, man kann nicht alles wissen 😉

Androgon hat ein Interview mit Arne Hoffmann im Kur­haus Wiesbaden geführt, welches einige Einblicke in die frü­he­re und derzeitige Frauenbewegung und ihre Folgen gibt. Ebenso wurden von Arne Hoffmann Schlussfolgerungen aus dem daraus resul­tie­ren­den Dilemma für Männer be­nannt, die für Frau­en letzt­end­lich genauso ka­tas­tro­phal sind. Aus dem In­ter­view stelle ich einen klei­nen Aus­schnitt ein, den lesenswerten Rest findet man auf Androgon.

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Sind Frauen und Männer in Deutschland gleichberechtigt?

deutschland-stimmt-ab_de

  • Nein. Insgesamt werden eher die Frauen benachteiligt.
  • Nein. Insgesamt werden eher die Männer benachteiligt.
  • Ja. Die Gleichberechtigung funkioniert.
  • Das Thema interessiert mich nicht.
  • Kann ich nicht beurteilen.

Ende der Umfrage: 10.04.2011 • Deutschland stimmt ab

Männer brauchen auch Förderung

Trenne dich nicht von deinen Illusionen. Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren, aber aufgehört haben zu leben. *Mark Twain*

Selten schaue ich mir Polit-Talk-Shows komplett an, aber bei der ZDF-Sendung mit Maybrit Illner zum Thema „Quotenstreit – Ist Dein Boss morgen ’ne Frau?“ habe ich eine Ausnahme gemacht. Ich war alleine auf Maximilian Pütz gespannt und deshalb mehr als überrascht, das eine Frau bei diesem Thema vernünftig diskutieren kann. Die beste Frage des Tages kam dann auch von dieser Frau.

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EU will Solidarität im Gesundheitswesen

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Eine Fra­ge blieb al­ler­dings nach dem lesen des Do­ku­ments of­fen: wie wollen Staa­ten konstruktiv zu­sam­men ar­bei­ten, wenn sich in Deutsch­land die Ge­sund­heits­po­li­tik haupt­säch­lich auf Frauen konzentriert? Das es die­sen laut EU-Bericht ins­ge­samt schlechter als Män­nern geht, brau­che ich ver­mut­lich nicht extra be­to­nen 😉

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Erzieherausbildung bei der Bundeswehr

Bundesfamilienministerin Kristina Schröder hat am 23. März die Bun­des­wehr­fach­schu­le in Berlin besucht. Dort werden derzeit 150 Zeitsoldateninnen und -soldaten zu staatlich anerkannten Erzieherinnen und Erziehern ausgebildet. Davon sind 90 Prozent Männer.

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Väter im Krieg

Wie war das noch: Väter sind Täter? Kinder vermissen ihre Väter nicht? Kinder wol­len ihre Väter tot sehen? (Stichwort PAS) Und heißt es nicht, dass Männer keine Gefühle haben?

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Frauengesundheit: „Eine Frage der Gerechtigkeit“

annette-schavan-2007Frauen sterben in Deutschland statistisch gesehen der­zeit gute 5 Jahre später als Männer. Trotzdem klagt Forschungsministerin Annette Schavan darüber, das Frauen immer noch einem besonderen Risiko aus­ge­setzt seien, bei Diagnosen nicht adäquat berück­sich­tigt würden und eine Behandlung in der Ver­gan­gen­heit stets zu Lasten von Frauen gegangen wäre. Me­di­zi­ni­sche Stan­dards wären traditionell vor allem an Männern ausgerichtet, weswegen Ihnen generell eher innovative und teure Therapieformen verschrieben würden. Zwar betont Frau Schavan, das Männern davon ebenfalls profitieren würden, aber…

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Frauke Ludowig findet häusliche Gewalt lustig

Kann sich jemand einen Werbespot vorstellen, in der eine Frau wegen nächtlichen Heimkommens eine Panne ihres Autos vorschiebt, die der Mann nicht glaubt und sei­ner Frau deshalb eine scheuert? Nein… ich auch nicht, aber umgekehrt ist das an­schei­nend so richtig lustig. Das findet zumindest Frauke Ludowig und betont die Lus­tig­keit so­gar 3-mal. Da ja seit langem Gleichberechtigung herrscht, hat Männer TV dazu eine Animation erstellt, in der die Rollen umgedreht wurden.

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Droht eine Borderline-Gesellschaft?

borderline-frauen3Im Hamburger Abendblatt ist gestern ein aus­führ­li­cher Ar­ti­kel zum Bor­der­line-Syndrom erschienen. Dieser stimmt im we­sent­lichen mit den Erfahrungen von Män­nern über­ein, die mir da­rü­ber berichtet ha­ben. Wie im Beitrag be­schrieben, haben Frauen mit Borderline-Syn­drom eine Aus­strah­lung, dem sich – nicht nur – viele Männer kaum ent­zie­hen können. Angehörige zer­bre­chen oftmals daran und wissen noch nicht einmal warum. Was ist aber mit den Kindern von diesen kranken Menschen?

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Eine Unabhängigkeitserklärung der Männer

©by Maryline Weynand/Pixelio.de

Roslin aus dem WGvdL.com-Forum hat den eng­li­schen Artikel „The Origin of The Spearhead“ aus dem gleich­na­mi­gen Blog zum Teil übersetzt. Da ich den Beitrag be­acht­lich fand, stelle ich ihn hier ein. Den englischen Originaltext findet man hier, die Über­set­zung von Roslin hier.

Nun, da Gleichheit der Einkommen zwischen den Ge­schlech­tern in der jüngeren Generation erreicht wurde und Frauen Männer hin­sicht­lich ihres Aus­bil­dungs­stan­des weit überflügeln, sehen sich die meisten „normalen“ Männer mit ihrer Bedeu­tungs­lo­sig­keit konfrontiert.

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