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EU-Vertragsänderung wegen EURO geplant

eu-europaeischeunion-euro-sterne-bruessel-sarahc-pixeliodehib-Meldung • 2010_10/2010_349/01

Französischer Staatssekretär Lellouche verteidigt deutsch-französische Verständigung über eine Änderung des EU-Vertrages

Ausschuss für die Angelegenheiten der Europäischen Union – 28.10.2010

Berlin: (hib/VOM) Der französische Staatssekretär für europäische Angelegenheiten, Pierre Lellouche, und Werner Hoyer (FDP), Staatsminister im Auswärtigen Amt, haben am Mittwoch in öffentlicher Sitzung vor den Abgeordneten des EU-Ausschusses bekräftigt, dass es beim Europäischen Gipfel am 28. und 29. Oktober darum geht, das System der gemeinsamen Währung zu verstetigen. Beide verteidigten die in der Vorwoche im französischen Badeort Deauville gefundene Verständigung zwischen Deutschland und Frankreich über eine Änderung des EU-Vertrages zur dauerhaften Stabilisierung des Euro [mehr]

Fast hatte ich es befürchtet, nun ist es also eingetreten. Vermutlich wird es in Zukunft ähnlich laufen wie bei hiesigen Grundgesetzänderungen. Was nicht passt, wird passend gemacht.

Bildquelle: Sarah C. von Pixelio.de
Angela Merkel bei ihrer Regierungserklärung am 28.10.2010 zur Vertragsänderung

Vorstellung 1. Männergesundheitsbericht

mann-maennergesundheit1Nun wurde der 1. Männergesundheitsbericht auch offiziell vorgestellt. Auf der gleichnamigen Homepage wurden dazu mittlerweile diverse Berichte und Pressemitteilungen veröffentlicht [hier]

Erstaunlich fand ich die Hinzuziehung von Frau Dr. Kristina Schröder als Vertreterin des Frauenministeriums zur Pressekonferenz. Deren Verlautbarung stelle ich nachfolgend ein.

Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder verwies bei der Vorstellung des Berichts darauf, dass die Bundesregierung erstmals ausdrücklich eine Jungen- und Männerpolitik betreibt: „Moderne Familienpolitik funktioniert nicht ohne die Männer. Wir wissen, dass inzwischen nicht Mädchen, sondern Jungen als Problemkinder erscheinen. Das liegt unter anderem daran, dass es in Kindergärten und Schulen kaum männliche Erzieher und Lehrer gibt, die Rollenvorbilder sein können. Die Aufgabe von Politik muss sein, faire Chancen für Jungen und Mädchen zu schaffen. Wir wollen deshalb mehr Jungen und Männer für zukunftsträchtige Erziehungs-, Sozial- und Gesundheitsberufe gewinnen. Deshalb starten wir zum Beispiel im nächsten Jahr den bundesweiten Boy’s Day. Durch diese Jungenförderung können wir dann auch auf falsche Männlichkeitsvorstellungen eine Antwort finden.“ [hier]

Jahrelang wurden nicht nur vom Frauenministerium die unglaublichsten Ausreden vorgebracht, um an Kosten für einen Männergesundheitsbericht zu sparen. Im übrigen findet sich der umfangreiche Schriftverkehr zur Ablehnung des Berichts diverser Ministerien auf der gleichen Homepage [hier]

Wenn Frau Dr. Schröder der Meinung ist, das moderne Familienpolitik nur mit Männern funktioniert, dann muss man sich doch fragen, warum im Namen des Ministeriums Männer nicht aufgeführt werden? Im übrigen wurde dieses bereits gefordert, wurde aber vom Frauenministerium abgelehnt. Als Resümee ihrer Beteiligung an der Pressekonferenz kann man nur hoffen, das nicht nur Worte, sondern auch Taten folgen werden.

Aber auch MANNdat hat zu diesem Thema einiges unternommen. Unter dem Suchbegriff „Männergesundheit“ sind eine Studie, Petitionen und Berichte zu finden [hier]

Auf SWR1 Rheinland-Pfalz wurde dieser Bericht heute morgen ebenfalls vorgestellt. Überraschenderweise und das ist auch der Grund meiner Erwähnung, hat die an der Studie beteiligte Frau Prof. Doris Bardehle sehr ruhig und sachlich gesprochen. Es war weder Häme zu hören, noch irgendwelche Seitenhiebe ala Männer sind doch selber schuld.

Der Mann – das ungesunde Wesen

Es ist nicht gut bestellt um die körperliche, seelische und soziale Gesundheit der Männer. Sie gehen seltener zum Arzt, leben ungesünder. Männer vernachlässigen sich selbst – und sie werden vernachlässigt. Das steht im ersten Männergesundheitsbericht.

Ein ausführlicher Bericht neben etlichen MP3-Dateien des SWR1 sind auf deren Homepage zu finden [hier]

Zum Schluss noch das wichtigste:  Der komplette Männergesundheitsbericht ist natürlich – wen wunderts – nicht kostenlos, im Gegensatz zum Frauengesundheitsbericht, der zumindest als PDF zu haben ist.

WikiMANNia: GesundheitRollenbildMännergesundheitsbericht ¹

¹ Muss noch aktualisiert werden (Stand 28.10.2010)

BMFSFJ berichtet über 23%ige Lohnlücke

frau-frauen-arbeit-beruf-job-lohndiskrimminierung-gender-pay-gap-fotograf-me-pixelioDas Wort Lohnlücke ist eine interessante Wortwahl, aber immerhin wird nicht mehr von Diskriminierung ge­spro­chen, ob­wohl das Frau­en­mi­ni­ste­rium die­ses im Gru­nde ge­nom­men doch meint. Des­we­gen soll­te man „un­se­ren“ Mi­ni­ste­rin­nen und Ab­ge­ord­ne­ten mal die Fra­ge stel­len, ob die­se be­reit sind, zu­gun­sten schlecht ver­die­nen­der Frau­en ei­ner Ge­halts­kür­zung zu­­zu­­stim­men, oder? Wie wä­re es da­mit, wenn Po­li­ti­ke­rin­nen mal ih­re ei­ge­nen Pa­ro­len um­set­zen wür­den?

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Nichtssagendes zum Tag des Mannes

maenner-weltmaennertag1Mehr hat das statistische Bundesamt zum Weltmännertag nicht zu sagen? Das ist einfach nur erbärmlich, wenn man bedenkt, was alles zu diversen Gedenktagen und Veranstaltungen zu Frauen betrieben und geschrieben wird.

Zum Tag des Mannes: Auf 1 000 Männer kommen 1 040 Frauen

WIESBADEN – Nach wie vor ist der kleinere Anteil der Bevölkerung unseres Landes männlich. Laut Statistischem Bundesamt (Destatis) waren Ende 2009 rund 49% der insgesamt 81,8 Millionen Menschen in Deutschland Jungen und Männer. Allerdings hat sich in den letzten Jahrzehnten das Geschlechterverhältnis immer mehr angeglichen. 1961 standen zum Teil kriegsbedingt 1 000 Männern noch 1 127 Frauen gegenüber, Ende 2009 waren es nur noch 1 040 Frauen [mehr]

Menschenrechte – Frauen und Mädchen zuerst

RUMAENIEN ZWANGSHEIRATIst der Junge auf neben stehendem Bild etwa volljährig (Hochzeit in Rumänien, also EU-Bereich)? Wieso soll in diesem Fall laut Menschenrechtsbericht das Mädchens einen höheren Schutz/Aufmerksamkeit als der Junge erhalten? Beide sind noch Kinder und diese Ehe wurde durch den Familienclan arrangiert, der aus Frauen und Männern besteht. Im übrigen sehen diese beiden Kinder für mich eher wie Marionetten als wie glücklich Verheiratete aus.

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Linksextreme: „Haut den Chauvis vor den Latz!“

antifeminismus-schweiz-mann-maenner-frau-frauen-gender-mainstreaming-gleichberechtigungVon Arne Hoffmann

Kommunisten hetzen zu Gewalt gegen Feminismuskritiker auf

Seit der Schweizer „Verein Antifeministen“ für den 30. Oktober 2010 sein internationales Antifeministentreffen in Ütikon/Zürich angekündigt hatte, bricht ein Aufruhr los, wie ihn die Geschlechterdebatte in den letzten Jahrzehnten nicht erlebt hat.

Während nicht nur Blogs der neuen Männerrechtsbewegung, sondern auch die Presse weltweit über diese Ankündigung berichtete, versuchten in der Schweiz die verschiedensten Stellen, dieses Treffen zu sabotieren. Der Wirt Thomas Hofstetter, dessen Gaststätte „Die Waid“ dafür reserviert worden war, sagte urplötzlich und ohne Angabe von Gründen ab. Auch eine Anfrage von „eigentümlich frei“ nach seinen Motiven und ob er eventuell bedroht worden sei blieb unbeantwortet. Ein Mitarbeiter der Zürcher Kantonalbank, Pascal Büchi, verweigerte den Feminismuskritikern, angeblich auf Anweisung von höherer Stelle, die Eröffnung eines Kontos. Die Schweizer Presse beschimpfte die Teilnehmer des Treffens als „Machos“ und „Frauenfeinde“. Und nachdem die Veranstaltung jetzt trotz allem wie geplant über die Bühne gehen soll, rufen radikale Gruppe zu Gewaltakten dagegen auf – und beschmieren bereits die ersten Gebäude an dem Ort, wo das Treffen stattfinden soll [mehr]

Nur zur Info.

Schweizer Verein Antifeminismus.ch

Gender Pay Gap basiert auf fehlenden Daten

gleichberechtigung-gender-frauen-karikatur1Nachdem das statistische Bundesamt heute einen Artikel zum neuesten Gender Pay Gap heraus gegeben hat, fühlen sich sämtliche Medien berufen, weibliche Lohndiskriminierung bekannt zu machen. Allerdings haben sie einen relevanten Satz unterschlagen, denn selbst das statistische Bundesamt gibt an, das einige Faktoren nicht berücksichtigt werden konnten, da entsprechende Angaben fehlten. Dazu fielen mir als erstes die fehlenden Überstunden auf.

Eine Frage stelle ich mir allerdings schon seit etlichen Jahren und diese konnte bisher weder von Politikern, noch von Medien beantwortet werden.

Wieso stellen deutsche Unternehmen noch Männer ein, wenn Frauen 23% weniger Gehalt bekommen?

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Männer im Wandel? Was Frauen dazu sagen

Die Gleichstellungsbeauftragte Monika Ebeling (Dittmer) ist derzeit bei vielen Män­­ner­recht­lern positiv im Gespräch. Deshalb stelle ich ein Video mit genanntem Titel hier ein. Es kommen 4 Frauen zu Wort, die über ihre Vorstellung der männ­li­chen Eman­zi­pa­tion sprechen.

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Veranstaltung „Familienpolitik im Wandel“

alleinerziehender-vater-mit-kindern-fotograf_gerd_altmann_-geralt_stanly_dezignus-shapes_pixeliodePressemitteilung der FDP [hier][PDF]

Zur Veranstaltung „Familienpolitik im Wandel“ mit Justizminister Prof. Dr. Ulrich Goll am 26.10.2010 um 19:00 Uhr in 76669 Bad Schönborn, Hotel Villa Medici, Waldparkstr. 20 möchten wir Sie recht herzlich einladen.

Teilnehmerliste bei der Podiumsdiskussion „Familienrecht im Wandel“:

  1. Prof. Dr. Ulrich Goll (Justizminister und stellvertr. Ministerpräsident in BW)
  2. Edith Schwab (Fachanwältin für Familienrecht, Bundesvorsitzende des VAMV)
  3. Daniela Conrad-Graf (Familienrichterin am Amts- und Oberlandesgericht Karlsruhe)
  4. Reinhard Niederbühl (Leiter des Sozialen Dienstes der Stadt Karlsruhe)
  5. Franzjörg Krieg (Pädagoge, Landesvorsitzender des VAfK Baden Württemberg)
  6. Ursula Kodjoe Moderation (Dipl. Psychologin, Mediatorin, gerichtpsychologische Gutachterin)

Themenschwerpunkte:

  1. Sorgerecht für nicht eheliche Väter
  2. Projekt Elternkonsens in Baden Württemberg Cochemer Weg, Karlsruher Weg
  3. Fragen an die Politik / Lösungsansätze

Im Trennungs-FAQ-Forum steht dazu folgendes:

.. eine Podiumsdiskussion, deren Besetzung absolut spannend ist:

Minister Goll ist einer der sehr wenigen Politiker in der BRD, die es schon gewagt haben, gegen die Macht der Frauen- und Mütter-Lobby Väter-Positionen öffentlich zu vertreten. Ich denke da nur an die Absicht von Bundesjustizministerin Zypries, jeden Vater, der einen heimlichen Vaterschaftstest machen lässt, zu kriminalisieren.

Edith Schwab hat erst im August das Bundesverdienstkreuz verliehen bekommen. Die allgemeine Kritik daran ist dominant. Man muss nur „Schwab Bundesverdienstkreuz“ in google eingeben.

Richterin Conrad-Graf ist eine bemerkenswerte Richterin, die sicher nicht zu der Sorte gehört, die feministische Positionen im Familienrecht umsetzen.

Herr Niederbühl ist wohl diejenige Person in der familialen Intervention in Karlsruhe, die im radikalfeministisch bestimmten Karlsruher Klüngel die reformfreudigste Position einnimmt.

Und Ursula Kodjoe brauche ich in Väterkreisen wohl nicht extra vorzustellen.

Wir haben großes Interesse daran, dass diese Podiumsdiskussion vor Publikumsandrang aus allen Nähten platzt! [mehr]

Foto: Gerd Altmann/Pixelio.de
WikiMANNia: FamilieEin-Eltern-FamilieFlickwerkfamilie (Patchwork)
FemokratieBlog: Suchergebnisse „Edith Schwab“

Kristina Schröders Kampf für den Zivildienst

kristina_schroeder1Deutscher Bundestag • Stenografischer Bericht • 47. Sitzung
Plenarprotokoll 17/47 • Berlin, Freitag, den 11. Juni 2010

Rede im Deutschen Bundestag von Bundesministerin Kristina Schröder zur 1. Lesung Wehrrechtsänderungsgesetz, Freitag, 11. Juni 2010

[..]Stattdessen will ich die Gelegenheit nutzen, endlich einmal mit drei Mythen um den Zivildienst aufzuräumen, die eine sachliche Diskussion aus meiner Sicht hin und wieder etwas erschwert haben.

„Zivildienst für Profit“ heißt der erste Mythos. Ich meine damit die Behauptung, 30 Prozent der Zivildienstleistenden – nämlich vor allem Zivis in Krankenhäusern – würden nicht für das Gemeinwohl, sondern für den Profit privater Unternehmer arbeiten. Sie alle wissen aus Ihren Wahlkreisen, dass es heute fast keine Krankenhäuser mehr in Trägerschaft einer Kommune oder eines Landkreises gibt. Jedes Kreiskrankenhaus ist heute als eigenständige GmbH organisiert, landet also deshalb in der Schublade mit dem Label „gewinnorientierte Einrichtung“. Die genannten statistischen 30 Prozent kommen dadurch zustande, dass man diese rechtlich selbständigen Krankenhäuser als „profitorientiert“ einsortiert – und den Zivildienst gleich mit! Diese Argumentation greift aber zu kurz!

Man kann über das Für und Wider bestimmter Trägerstrukturen lange streiten, meine Damen und Herren. Aber das ist eine gesundheitspolitische Diskussion. Für die Frage, welche Schlüsse wir aus der Verkürzung der Wehrpflicht für den Zivildienst ziehen, sind Trägerstrukturen einzelner Krankenhäuser irrelevant! Die Praxis im Zivildienst ist nämlich absolut klar und einfach – und im Übrigen inzwischen mehrfach gerichtlich bestätigt: Als Zivildienststelle anerkannt werden nur Einrichtungen, die entweder vom Finanzamt von der Körperschafts- und Umsatzsteuer befreit sind oder die in den Krankenhausbedarfsplan eines Landes aufgenommen worden sind. Das Bundesamt für Zivildienst hält sich strikt an diese vor Ort getroffenen Einschätzungen zur Förderungswürdigkeit einzelner Einrichtungen.

kristina_schroeder1(Anm. vermutlich der zweite Mythos) Realitätsfern, meine Damen und Herren, sind auch die Diskussionen um die Arbeitsmarktneutralität des Zivildienstes.

Klar: Wenn Sie in Deutschland von heute auf morgen alle diejenigen aus dem Sozialbereich abziehen würden, die sich dort ohne Planstelle engagieren, dann gäbe es sicher ein ernstes Problem. Auch das kann man weitschweifig diskutieren – aber bitte im richtigen Zusammenhang!

Arbeitsmarktpolitische Diskussionen auf dem Rücken des Zivildienstes auszutragen, ist weder fair noch sachgemäß. Die Frage der Arbeitsmarktneutralität wird ja gerade beim Zivildienst am schärfsten kontrolliert. Anders als etwa beim FSJ wird jeder einzelne Platz streng auch auf seine Arbeitsmarktneutralität geprüft. Knapp 100 Außendienstmitarbeiterinnen und -mitarbeiter des Bundesamtes sind ständig bundesweit unterwegs, um die Einhaltung der strikten Vorgaben zu kontrollieren. Ein vergleichbar engmaschiges Netz an Kontrollen kennt keine der vielen anderen Engagementformen. Allein deshalb halte ich es für sachlich nicht gerechtfertigt, Zivildienst und Arbeitsmarktpolitik gegeneinander auszuspielen.

Für sachlich unbegründet halte ich auch den dritten Mythos, der in den Diskussionen der letzten Wochen immer wieder bemüht wurde. Da wurde ja gelegentlich der Eindruck erweckt, als müsste man junge Männer aus der Versklavung durch den Zivildienst befreien. Und da frage ich mich dann schon, mit wie vielen Zivildienstleistenden diejenigen, die hier die Befreier vom Joch des Zivildienstes geben, eigentlich gesprochen haben. Entscheidend für die Bewertung des Zivildienstes ist die Bewertung durch die Zivis selbst, und dazu kann ich nur sagen: Für die jungen Männer spielt der verpflichtende Charakter des Zivildienstes ganz überwiegend kaum eine Rolle, was vermutlich damit zu tun hat, dass ihnen eine Vielzahl unterschiedlicher Angebote offen steht: Rund 98 Prozent aller Zivildienstpflichtigen suchen sich selber ihre Dienststelle und vereinbaren dann die Einzelheiten des Dienstes direkt mit der Einrichtung.

kristina_schroeder1Diese Selbststeuerung funktioniert exzellent. Sie sorgt in der Regel für eine hohe Motivation der jungen Männer. Sie sorgt für einen Wettbewerb der Dienststellen um die jungen Männer. Und sie führt dazu, dass praktisch alle Zivis am Ende ihrer Zeit ein ausgesprochen positives Fazit ziehen [BMFSFJ]

Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man über die Argumente der Ministerin glatt lachen. Da erdreistet sich die Gute doch tatsächlich beim Zivildienst von Fairnis zu sprechen, denn diese solle man doch bitte nicht außer acht lassen. Wenn der Zivildienst für junge Männer so toll ist, dann frage ich mich, wieso dieser nicht auf eine freiwillige Basis gestellt werden kann. Nachtrag: da werden ja in der Tat Änderungen auf den Weg gebracht, die hoffentlich bald umgesetzt werden.

Der Einzige, der wirklich gut argumentiert hat, war Paul Schäfer (Köln) (DIE LINKE), im Plenarprotokoll ab Seite 4.819 oder Seite 9. Er hat fast alle Punkte vorgetragen, die aus männerrechtlicher Sicht beanstandet werden. Natürlich ist mir bewusst, das es sich aus der Opposition heraus gut argumentieren lässt.

Auch dieser Beitrag ist aus der „Abteilung“ Entwürfe 😉

Plenarprotokoll 17/47 vom 11.06.2010
WikiMANNia: Zwangsdienst

7.199 Männer haben 2009 Selbstmord begangen

selbstmord-selbsttoetung-suizid-mann-maenner-tod1WIESBADEN – Im Jahr 2009 verstarben in Deutschland insgesamt 854.544 Menschen, davon 404.969 Männer und 449.575 Frauen. Wie das Sta­tistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, stieg die Zahl der Todesfälle ge­gen­über 2008 um 1,2%. Die häufigste Todesursache war wie in den Vor­jahren eine Erkrankung des Herz-/Kreis­laufsystems.

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Wehrpflicht (Zwangsdienst) und Musterung

wehrpflicht-wehrdienst-zwangspflicht-zwangsdienst-bundeswehr-musterung-ukraine1Im Forum Männerrechte wird auf eine Frage auf Abgeordnetenwatch verwiesen. MathiasF schreibt dazu im Forum:

[..]Nachdem keiner der Verantwortlichen Herren MdB sich zu einer Antwort auf die Frage nach der unterschiedlichen Behandlung von Männern und Frauen hinsichtlich der Wahrung der Persönlichkeitsrechte vor dem anderen Geschlecht einließ, daher jetzt eine Frage an die EU-Abgeordnete Fr. Dr. Niebler. Ja richtig, die Dame, die die CSU-Frauenquote durchboxen will [hier]

Nachfolgend der Text auf Abgeordnetenwatch:

Sehr geehrte Frau Dr. Niebler,

die „Gleichstellung“ der Geschlechter führt in einigen Staaten dazu, dass die (ausschließlich männlichen) Wehrpflichtigen immer öfter von Frauen gemustert werden.

Das Problem ist dabei nicht einmal die EINE Ärztin, sondern das weibliche Publikum. Ich nenne das eine Nacktvorführung vor dem anderen Geschlecht. Da so etwas mit umgekehrten Geschlechterrollen, etwa bei Soldatinnen, in Deutschland und der EU undenkbar wäre, ist dies sexistische Diskriminierung. Allerdings ist das Foto ja auch aus der Ukraine und damit bestehen erhebliche Unterschiede zu Deutschland. Erstens haben die Damen in D andere (Kasernen) bzw. gar keine (KWEÄ) Uniformen an und zweitens ist die Wehrpflicht in der Ukraine mittlerweile abgeschafft. Der Wehrbeauftragte erwähnt erstmals in seinem Bericht 2009 Beschwerden über diese Untersuchungsmethoden, zieht das aber gleichzeitig ins Lächerliche. Herr Grübel (MdB, Frage v. 28.12.09 und Antwort vom 21.1.2010 ) ist der Meinung, junge Männer müssen sich erst beschweren um Anspruch auf ihre Persönlichkeitsrechte zu erhalten. Herr Kossendey (MdB, Frage v. 19.07.10 und Antwort vom09.08.2010) ist gar der Meinung, da ÄrztInnen auf Grund ihrer jahrelangen Ausbildung gemeinhin als geschlechtsneutral gelten, trifft dies auch für deren AssistentInnen zu und somit bestünde kein Anspruch auf eine gleichgeschlechtige Assistenz bei geplanten, derart schamverletzenden Untersuchungen. Die eigentliche Frage, warum die BW bei Frauen selbstverständlich, wie überall im Zivilleben auch, größten Wert auf die Wahrung der Persönlichkeitsrechte vor dem jeweils anderen Geschlecht legt, während Männern dieses Recht nicht von vorneherein zugestanden wird, wurde mit keiner Silbe beantwortet.

Sollten die elementarsten Grundrechte nicht für jeden Menschen in Deutschland und der EU gelten, auch wenn es sich hierbei lediglich um junge Männer handelt? [Abgeordnetenwatch]

Unter dem Beitrag steht: Beim Eintreffen einer Antwort benachrichtigen. Ich bitte darum, sich dort einzutragen, denn dafür muss man lediglich eine (Pseudo-)Mailadresse eingeben. Je mehr Interessierte dort stehen, umso besser für das Anliegen der (noch) Wehrpflichtigen. Ihr wißt ja, Kleinvieh macht auch Mist 😉

WGvdL.com-Forum: Diskussion um oben eingestelltes Bild

Grausames Mutterlos: Männer, gebt Alles!

truemmerfrauen-zerstort-nachkriegszeit1ML Mona Lisa • Alltag einer Alleinerziehenden • Eine Familienreportage

Sie sind eine – fast – ganz normale Familie: Mutter Kerstin, 48 Jahre, Sohn Nikolai, 17 und Tochter Isabella, 14 Jahre. Der Vater fehlt, er hat sich vor neun Jahren von der Familie getrennt, im Frühjahr 2010 starb er. Den Unterhalt für seine Kinder hatte er selbst zu Lebzeiten nie gezahlt. Kerstin muss alles sein: Mutter, Vaterersatz, Lehrerin, Ernährerin. Allein erziehend eben. Sie selbst bleibt da oft auf der Strecke.

[..]Sie versucht das Niveau zu halten, aber die Angst abzustürzen schwingt immer mit. Wie ein Akrobat balanciert sie ständig am Rande des Abgrunds [mehr]

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MANNdat-Stellungnahme zum Amoklauf in Lörrach

amoklauf-loerrach-vater-sohn-krankenpfleger-frau-totAm 19. September 2010 ermordete eine Amokläuferin im baden-württembergischen Lörrach drei Menschen, bevor sie von der Polizei erschossen wurde.
Die weibliche Täterschaft wirft die Frage auf, wie die Öffentlichkeit mit diesem Sachverhalt umgeht. Ist die Gesellschaft, sind die Medien, ist die Politik reif für eine differenzierte und geschlechtersensible Sichtweise auf Gewalt? Fragen, denen wir in unserer MANNdat-Stellungnahme nachgehen möchten, die Sie hier nachlesen können.

Die obige Stellungnahme ist eine kurze und knappe Analyse zur These der Gewalt-ist-männlich-Medien.

WikiMANNia: AmoklaufHäusliche GewaltFeministische Thesen

Will die SPD keine Arbeitlose als Erzieher?

Zumindest drängt sich mir diese Frage auf, nach dem ich die kleine Anfrage zum Thema „Maßnahmen zur Gewinnung von mehr männlichen Fachkräften in Kitas“ gelesen hatte. Die SPD ist zwar ebenfalls der Meinung, das mehr Erzieher in Kindergärten und -tagesstätte müssen, aber beim besten Willen nicht auf Kosten einer Frau. Politisch und gleichstellungstechnisch gesehen müsste eine Quote für Männer her 😉

Ich selber bin im übrigen gegen eine Quote, logischwerweise bei Männern genauso wie bei Frauen. Kurioserweise will aber gerade die SPD Frauenquoten, speziell in Bereichen, wo diese unterrepräsentiert sind. Nun zur Meldung.

hib-Meldung • 2010_10/2010_331/13

Programm „Männer in Kitas“
Familie, Senioren, Frauen und Jugend/Kleine Anfrage – 15.10.2010

Berlin: (hib/AW/TYH) Die SPD-Fraktion verlangt Auskunft über das Programm ”Männer in Kitas“ der Bundesregierung, das am 1. Januar 2011 starten soll. In ihrer Kleinen Anfrage (17/3246) will sie unter anderem wissen, welche Schulabschlüsse, beruflichen Qualifikationen, Berufserfahrungen und Eignungen von Männern als Voraussetzung für die Teilnahme an der geplanten Umschulungsmaßnahme der Bundesagentur für Arbeit zum Erzieher erwartet wird [hier]

Zunächst einmal stelle ich eine Grafik ein, um einen Überblick der weiblichen und männlichen Erzieher an Kitas und Schulen aufzuzeigen.

anteil-lehrerinnen-und-lehrer-nach-schularten-in-deutschland2

Quelle: Statistisches Bundesamt 2004c, BMFSFJ

Das BMFSFJ schreibt auf seiner Homepage „Im Fokus – Mehr Männer in Kitas“ : Dennoch liegt der männliche Anteil am Gesamtpersonal immer noch bei 2,4 Prozent. Die genannte Zahl bezieht sich auf Kitas und hat sich seit 2004 nicht wesentlich geändert. Nun zur Anfrage der SPD, Frage Nr. 9:

Ist geplant, bei dieser Umschulungsmaßnahme arbeitslose Männer gegenüber arbeitslosen Frauen zu bevorzugen, die ebenfalls zu Erzieherinnen umgeschult werden wollen?
Wenn ja, wie begründet dies die Bundesregierung?

Ich frage mich allen Ernstes, was die SPD bei einem Anteil von 97,6% Frauen in Kitas als Begründung erwartet, sollte die Bundesregierung bestätigen, das Männer tatsächlich bevorzugt eingestellt werden sollen? Nun ja, wie lautet nochmals der männerverachtende Spruch im Grundsatzprogramm der SPD auf Seite 41?

Wer die menschliche Gesellschaft will, muss die männliche überwinden.

Links
Koordinationsstelle: „Mehr Männer in Kitas“
Europäischer Sozialfonds für Deutschland: MEHR Männer in Kitas
BMFSFJ – Im Fokus: Mehr Männer in Kitas · Maßnahmen und Förderungen

Männer arbeiten statistisch bewiesen länger

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WIESBADEN – Im Jahr 2009 hatten knapp zehn Prozent der Erwerbstätigen überlange Arbeitszeiten von mehr als 48 Stunden pro Woche. Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich der Veröffentlichung des Indikatorenberichts „Qualität der Arbeit – Geld verdienen und was sonst noch zählt“ mit.

[..]Frauen arbeiteten mit 4,2% deutlich seltener mehr als 48 Stunden pro Woche, als Männer (14,8%). Dies beruht zum einen auf der Tatsache, dass Frauen im Vergleich zu Männern seltener Führungspositionen ausüben und häufiger Teilzeit arbeiten. Aber auch Frauen in Führungspositionen haben seltener überlange Arbeitszeiten (25,1%) als ihre männlichen Kollegen (44,2%).

Aus dem unten verlinkten Bericht von Destatis:

95 % der tödliche Verunglückten sind Männer

Tödliche Unfälle waren sehr ungleichmäßig auf die Geschlechter verteilt: 95 % der Unfälle mit tödlichem Ausgang betrafen Männer. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass Männer häufiger in Branchen mit höheren Unfallgefahren arbeiten. Am häufigsten kamen tödliche Arbeitsunfälle in den Bereichen Land- und Forstwirtschaft, im Baugewerbe sowie im Bereich Verkehr und Nachrichtenübermittlung vor.

toedliche-arbeitsunfaelle-nach-geschlecht1Von 100 000 Erwerbstätigen hatten 2007 in Deutschland rund 3 100 Menschen (3 %) einen Arbeitsunfall ohne tödlichen Ausgang. Auch nicht-tödliche Unfälle sind seit Anfang der 1990er Jahre rückläufig, allerdings stagniert die Entwicklung seit 2005. Auch bei nicht-tödlichen Arbeitsunfällen waren Männer häufiger betroffen als Frauen: Auf 100 000 erwerbstätige Frauen kamen 1 400 Unfälle, auf Männer 4 200.

Es sind noch weitere Schmankerl in dieser 66-seitigen Dokumentation zu finden und (nicht nur) für Statistiker vermutlich lesenswert.

Destatis: Qualität der Arbeit – Geld verdienen und was sonst noch zählt (PDF)
Destatis: Jeder zehnte Erwerbstätige mit überlanger Arbeitszeit
WikiMANNia: Killed-At-Work-Day

Grüne wollen Sorgerecht für nichteheliche Väter nur auf Antrag

familie-vater-mutter-kind-kinder-froehlich1Der nachfolgende Antrag „Nichtehelichen Vätern das gemeinsame Sorgerecht geben“ entspricht im wesentlichen den Forderungen des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG).

Zitat aus der Pressemitteilung des BVerfG:

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Erster Männergesundheitsbericht in Kürze

mann-maennergesundheit1Nun gibt es ihn also endlich, den ersten deutschen Männergesundheitsbericht. Dieser wurde allerdings nicht durch das Familienministerium finanziert, was eigentlich dessen Aufgabe gewesen wäre, sondern von der DKV mit Unterstützung der Stiftung Männergesundheit und der deutschen Gesellschaft Mann und Gesundheit e.V. Die Vorstellung erfolgt am 28.10.2010 und auf der offiziellen Webpräsens „Männergesundheitsbericht“ läuft sogar ein Countdown [hier]

Eine Kurzzusammenfassung der DKV erhält man [hier]

Der Kölner Stadtanzeiger schreibt dazu:

Die private Krankenversicherung DKV hat in einer Studie ihre eigenen Versicherten unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: Männer kümmern sich wenig um ihre Gesundheit. Frauen kosten die Kassen dafür mehr.

[..]Einen überraschenden Unterschied gibt es jedoch: Bei vielen Krankheitsarten liegen die Behandlungskosten der Frauen deutlich über denen der Männer [mehr]

In diesem Zusammenhang möchte ich auf ein Interview von Mens Health hinweisen, das diese im Mai 2001 mit dem damaligen Staatssekretär des Gesundheitsministerium geführt haben. Das interessante an diesem Interview ist zum einen das hartnäckige Nachfragen zu der Tatsache, das es zwar einen Frauen- aber keinen Männergesundheitsbericht gibt. Logischerweise redet der Herr Staatssekretär um den heißen Brei, weil es im Grunde genommen im Rahmen des Gender-Mainstreaming keine Rechtfertigung für eine Verweigerung eines politsch-korrekten Männergesundheitsbericht gibt[hier]

Antidiskriminierungsstelle findet Genitalverstümmelung bei Jungen nicht schlimm

genitalverstuemmelung-beschneidung-penis-junge-zirkumzision-circumcisionVor ein paar Monaten habe ich, wie man unten ge­nann­ter Antwort entnehmen kann, die Antidiskri­mi­nie­rungs­stelle angeschrieben. Ich hatte mich darüber beklagt, das für weibliche Genitalverstümmelung ein zusätz­li­cher Strafparagraf eingeführt werden soll. Deswegen machte ich die Herren und Damen darauf aufmerksam, das in allen Ländern, wo weibliche Genital­ver­stüm­me­lung stattfindet, die Jungen ebenfalls grausam beschnitten werden. Ein Beispiel habe ich in diesem Blog unter dem Titel „Penis Beschneidung kostet Leben“ bereits eingestellt [hier]

Als ich folgende Antwort von der Antidiskriminierungsstelle erhielt, verschlug es mir allerdings die Sprache – aber lest selbst.

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Männer-Feindlichkeit in der Politik stoppen

agens e.V. hat eine Kampagne gestartet, die man auch so umschreiben kann:  Menschenwürde von Männern schützen und politische Spaltung der Geschlechter  für uns alle verhindern. Die politische Männerfeindlichkeit in unserem Land nimmt immer besorgniserregendere Formen an. Immer mehr Politiker scheinen zu glauben, dass Männern allein aufgrund ihrer Geschlechtszugehörigkeit mit weniger Achtung und weniger Respekt begegnet werden muss, als Frauen.

Z.B. hat die  SPD bereits als erste große Volkspartei eine offen männerfeindliche Passage in ihr Grundsatzprogramm aufgenommen. Auf S. 41 heißt es dort: „Wer die menschliche Gesellschaft will, muss die männliche überwinden.“ Dieser Satz stellt die Männer tendenziell außerhalb der Menschheit und spricht ihnen damit die Menschlichkeit ab. In dem Begriff der „männlichen Gesellschaft“ ist keinerlei Differenzierung mehr enthalten. Man muss also davon ausgehen, dass die SPD schlicht alle männlichen Bürger meint. „agens“ will es daher wissen und stellt vorab erstmal fest:

Geschlechterpolitik hieß einmal in Deutschland: Gleichberechtigung erreichen. Die juristische wurde vor über 10 Jahren erreicht. Ein Erfolg der Emanzipation. Jetzt heißt Geschlechterpolitik: Gleichstellung von Mann und Frau im Sinne von Frauenförderung. Mit achtstelligen Förderbeiträgen pro Jahr. Dieser Politik wird dann zwangsläufig Männer- und Jungenpolitik untergeordnet (das entsprechende Referat 408 im Bundesfrauenministerium heißt dann auch ”Gleichstellungspolitik für Jungen und Männer”). Spätestens hier muss man festhalten: diese Art von Politik verstößt gegen den Artikel 3, Abs. 3 des Grundgesetzes. Nicht nur das. Die zentral , staatliche verordnete “Gleichstellung” baut auf Hinterfragen (Genderdeutsch: “Dekonstruktion”) der Rollenbilder von Mann und Frau auf, bis hin zum Lächerlichmachen. Als Fernziel strebt die Genderpolitik eine Vielfalt der Geschlechter an, neudeutsch: “Gender Diversity”.

So, nachdem die aktuelle Faktenlage genannt wurde, geht „agens“ ans Eingemachte. Denn in der aktuellen Kampagne werden alle Volksvertreter, man verzeihe das nicht ganz genderkonforme nicht nennen der   „-treterinnen“, nach ihrer Meinung gefragt -denn:

Agens will es genauer wissen!

Wir beginnen als ersten Schritt am 01.10.2010 mit dem Versand  eines Fragebogens  per Post an alle 622 Mitglieder des Deutschen Bundestages. Dieser Fragebogen soll für uns die Frage beantworten:  wie stellen sich die MdB’s den männerverachtenden Aussagen vieler Politiker? Damit verbinden wir gleichzeitig eine Frage zur Jungenskrise.

Am 01.11.2010 ist Rücksendeschluss für die Abgeordneten. Danach werden wir Sie über die Auswertung der Fragebögen (zB über www.abgeordnetencheck.de) informieren, sowie über unsere  anschließende Medienarbeit und parallel laufenden Anfragen an die Abgeordneten Ihres Wahlkreises.

Also, bitte bleiben Sie auf Empfang bei agens!

Ja, das wird u.a. der FemokratieBlog bleiben – und viele andere bestimmt auch. Wir sind alle gespannt auf die Antworten unserer Volksvertreter. Sehr gespannt sogar! Leute, helft mit, diese und kommende Aktionen zu unterstützen. Dazu braucht eine Aktion, die für ein Miteinander der Geschlechter eintritt nicht nur mentale Unterstützung:

Für die Durchführung dieses Projekts benötigen wir eine Mindestsumme von 5.000 Euro  für externe Dienstleistungen. Wir würden uns sehr über Ihren Beitrag freuen. Spenden Sie – je nach Ihren finanziellen Möglichkeiten –  5, 15, 25  Euro  (oder mehr) für dieses innovative Projekt. Die Bankdaten des Spendenkontos lauten:

Agens e. V., Abgeordnetencheck
Oldenburgische Landesbank, Kto.-Nr. 240 590 8101, BLZ 280 200 50
Verwendungszweck: Männerfeindlichkeit stoppen
(Wir sind gemeinnützig und jede Spende ist absetzbar St-Nr. 46/270/06755)

„Agens – Die Miteinander“

Damit also auch wir  alle 😉 Wer nun doch noch einen „Teaser“ bzw. einen Anschub braucht:

– „Während die Frau sich ständig weiterentwickelt, heute alle Wesenszüge und Rollen in sich vereint (…) blieb der Mann auf seiner Entwicklungsstufe stehen. Als halbes Wesen (…) er ist – streng genommen – unfertig und wurde von der Evolution und dem weiblichen Geschlecht überholt.“ (Quelle: BUNTE 9/2007) – Cornelia Pieper, FDP, Vizevorsitzende der Liberalen

„Ich finde es nicht schlimm, dass Mädchen in Sachen Bildung an den Jungen vorbeiziehen.“ (Quelle: Berliner Zeitung vom 29. 09. 2006)
– Ursula von der Leyen, CDU – oder aktuell die neue Arbeitsministerin  ..

.. und vormals ‚Familienministerin‘ (bzw. Tochter von Ernst Albrecht)

agens e.V. : Kampagne „Abgeordnetencheck“